Über viele Jahre war die Entwicklung der micData AG ein einziges Trauerspiel. Infolge von hohen Abschreibungen auf die Bilanzansätze der beiden wesentlichen Beteiligungen hat die Gesellschaft die Geschäftsjahre 2015 und 2016 mit hohen Verlusten abgeschlossen. Das  Eigenkapital war in dieser Zeit komplett aufgezehrt und die Überschuldung konnte nur durch Rangrücktritt der Großaktionärin mic AG verhindert werden. Mit der Umwandlung von  Verbindlichkeiten in Eigenkapital hat sich die wirtschaftliche Situation nun stabilisiert. Darüber hinaus beschloss die HV am 31.10. noch eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis vier zu eins,  um die bilanziellen Verhältnisse wieder zurechtzurücken. Zuvor zeigte Alleinvorstand  Christian Damjakob auf, dass sich die beiden wesentlichen Tochtergesellschaften Diso AG und dimensio informatics AG endlich auf dem richtigen Weg befänden. Beide haben die ersten  neun Monate 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Abschreibungen auf den Bilanzansatz von insgesamt nur noch 1,2 Mio. EUR seien demnach nicht mehr zu befürchten. In den Vorjahren hatten viele Aktionäre schon jede Hoffnung verloren. Nun zeigten sich einige vorsichtig optimistisch, dass sich bei einer Börsenbewertung von nur noch knapp 2 Mio. EUR für das gesamte Unternehmen wieder gewisse Chancen eröffnen könnten.

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