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18 EUR bis 23 EUR – das ist die Preisspanne, die Synlab für das IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse festlegt. Der Anbieter von Labor- und Diagnostikdienstleistungen will mit dem Börsengang 400 Mio. EUR einsammeln und könnte bis zu 5 Mrd. EUR Marktkapitalisierung erreichen.

Die Zeichnungsfrist beginnt heute und läuft bis 27. April. Am 30. April soll die Synlab-Aktie erstmals im Prime Standard in Frankfurt gehandelt werden. Das Angebot umfasst bis zu 22,2 Millionen neue Inhaberaktien aus einer Kapitalerhöhung sowie 27,5 Millionen Inhaberaktien aus dem Bestand der bestehenden Aktionäre. Cinven, Novo Holdings und der Ontario Teachers‘ Pension Plan Board können abhängig von der Marktnachfrage zusätzlich bis zu 12,4 Millionen Inhaberaktien als Option zur Erhöhung des Angebotsvolumens platzieren. Die Anzahl der zu platzierenden Aktien wird in Absprache mit Goldman Sachs und J.P. Morgan als Joint Global Coordinators am Tag der Preisentscheidung festgelegt. Zudem gewähren die institutionellen Aktionäre eine Greenshoe-Option über 9,3 Millionen Inhaberaktien, um mögliche Mehrzuteilungen abzudecken.

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BofA Securities, Deutsche Bank, Barclays, BNP PARIBAS, HSBC, Jefferies und UniCredit Bank AG wurden als Joint Bookrunners mandatiert. Crédit Agricole CIB und Natixis handeln als Co-Lead Managers. Lilja & Co. ist der unabhängige Berater der Gesellschafter und von Synlab.

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Wird die Greenshoe-Option vollständig ausgeübt – ohne Berücksichtigung der Upsize-Option – wird das Volumen des Börsengangs im Bereich von 1,03 Mrd. EUR und 1,19 Mrd. EUR liegen. Das ergibt eine Streubesitzspanne zwischen 24% und 26% des ausstehenden Grundkapitals. Wird auch die Upsize-Option vollständig ausgenutzt, werden insgesamt zwischen 64,5 Millionen Inhaberaktien (am oberen Ende der Preisspanne) und 71,5 Millionen Inhaberaktien (am unteren Ende der Preisspanne) im Rahmen des Angebots angeboten. Das führt, abhängig vom endgültigen Angebotspreis, zu einem Gesamtvolumen zwischen 1,29 Mrd. EUR und 1,48 Mrd. EUR – und einem Streubesitz von bis zu 32% des ausstehenden Grundkapitals führt. Auf Basis der festgelegten Preisspanne beträgt die Gesamtmarktkapitalisierung zwischen 4 Mrd. EUR und 5 Mrd. EUR bei einem Gesamt-Unternehmenswert von 5,9 Mrd. EUR bis 6,9 Mrd. EUR.

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Synlab strebt einen Bruttoerlös von rund 400 Mio. EUR aus dem Verkauf der im Rahmen des Angebots platzierten neuen Aktien an. Das Geld will das Unternehmen nutzen, um einen Teil der ausstehenden Finanzverbindlichkeiten abzulösen und die Verschuldung weiter zu reduzieren.

„Wir blicken mit Vorfreude auf den Börsengang als logischen nächsten Schritt für Synlab und haben im Vorfeld der anstehenden IPO-Investoren-Roadshow bereits sehr positive Rückmeldungen aus dem Kapitalmarkt erhalten“, sagt Mathieu Floreani, CEO des Unternehmens. Corona habe nicht nur gezeigt, wie wichtig medizinische Diagnostikdienstleistungen sind. Die Pandemie habe auch bewiesen, dass Synlab auf Basis der marktführenden Stellung in Europa und internationaler Präsenz in der Lage sei, „die medizinische und operative Führungsposition effizient zu nutzen“.