Als forschendes Biotechunternehmen wir die Verantwortung ernst. Unsere Mission, dem Patienten zu helfen, spornt uns tagtäglich dazu an, herausragende Arbeit zu leisten, auf der Suche nach Innovationen, nach neuen Diagnostika oder Biomarker-Bestimmungen. In vielen klinischen Studien und in Kooperation mit führenden akademischen Einrichtungen entwickeln und validieren wir neue Methoden und Therapieansätze für schwerkranke Patienten. Wir können und wollen dazu beitragen, dass zukünftig jeder Patient zur richtigen Zeit und am richtigen Ort das richtige Medikament erhält.

 

Präventive Maßnahmen zahlen sich aus Versorgung

Eine konsequente Patientenorientierung wird bei allen Akteuren im Gesundheitswesen erhebliche Veränderungen bewirken. Nur wenn wir Patienten und deren Bedürfnisse wieder stärker in den Fokus rücken, dann wird es uns auch gelingen, die immer enger werdenden ökonomischen Grenzen zu bewältigen.

 

Ein Beispiel, wie wir patientenorientiert und zugleich kostenbewusst agieren können, ist die Prävention: Wenn wir mehr Geld in Qualität und Betreuung investieren, können wir Folgekosten reduzieren. Das beste Beispiel hierfür ist das Impfen. Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen. Sie zeigen, dass sich eine frühe Investition in die medizinische Versorgung nicht nur für den Patienten, sondern auch für das Gesundheitssystem auszahlt.

 

In vielen Bereichen sind wir aber noch nicht so weit wie im Impfsektor. Dazu zählt der gesamte Bereich der Osteo-Onkologie. Gemeinsam mit Experten haben wir 2015 hier eine gesundheitsökonomische Analyse, basierend unter anderem auf Daten aus dem deutschen Krebsregister, Marktforschungsdaten und Literaturauswertungen, durchgeführt. Dabei konnte gezeigt werden, dass sich die Anzahl und Dauer von Krankenhausaufenthalten bei verschiedenen Krebserkrankungen, wie Mammakarzinom, Prostatakarzinom sowie weiteren soliden Tumoren und sekundären Knochenmetastasen, mit Hilfe von neuartigen Therapien deutlich verringern lässt. Mit dem Einsatz von neuen, knochenprotektiven Biologika können Knochenkomplikationen bedeutsam reduziert und damit dem Patienten Leid erspart werden, aber auch eine deutliche Senkung der Krankenhaustagekosten erreicht werden. Ein Beispiel für die Effekte frühzeitiger fachärztlicher Versorgung fi ndet sich im Bereich Niereninsuffizienz, wo sich Vorteile hinsichtlich der Mortalität, der Hospitalisierung sowie der Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung beobachten ließen. Ähnliches gilt für medizintechnische Interventionen, z.B. bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoesyndrom, deren kardiovaskuläres Risiko sich durch den frühzeitigen Einsatz einer CPAP-Therapie minimieren lässt.