Plattform Life Sciences: Circular Bioeconomy

Jetzt lesen zum Ende des COP26-Gipfel

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Bildnachweis: @ Mihai – stock.adobe.com.

Mit initialer Unterstützung des European Circular Bioeconomy Funds haben wir uns nach sechs Jahren Pause wieder an eine Ausgabe zum Thema Bioökonomie gewagt. Der globalen Dimension des Themas angemessen, erscheint die Ausgabe „Circular Bioeconomy“ in englischer Sprache und pünktlich zum Ende des COP26-Gipfels in Glasgow. Auf Ihr Feedback zur Ausgabe an lifesciences@goingpublic.de sind wir gespannt!

Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie – Was ist das eigentlich?

Seit einigen Jahren gilt das Konzept der Kreislaufwirtschaft in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als „Königsweg“. Bioökonomie? Die meisten Beteiligten verstehen darunter die Produktion und Nutzung biologischer Ressourcen (einschließlich Wissen). Diese dienen zur Bereitstellung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen in allen Wirtschaftssektoren als Teil eines nachhaltigen Wirtschaftssystems. Nicht nur Gras und Stroh nutzt man mittlerweile für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Es gibt viele Beispiele neue Wege zu gehen, die wir Ihnen vorstellen: Wussten Sie, dass Käse nicht mehr aus Tiermilch hergestellt werden muss (siehe Seite 49)? Oder dass die Produktion von Plattformchemikalien mit Mikroorganismen auf Biobasis statt auf der Basis fossiler Brennstoffe (siehe Seiten 48 und 50) möglich ist? Aber auch die Reduzierung von Kohlendioxid mit Kakaoschalen (siehe Seite 30), umweltfreundliches chemisches Upcycling von Textilien (siehe Seite 52) sind nur einige davon.

Was wurde bislang getan?

Die Europäische Kommission hat reagiert und zahlreiche Energie- und Klimagesetzespakete vorgelegt, um ihre Emissionssenkungsziele für 2030 zu erreichen (siehe Seite 6). Auf nationaler Ebene geht vor allem Deutschland mit gutem Beispiel voran. Die deutsche Politik versucht, mit Aktionsplänen die Grundlage für den Wandel zu schaffen (siehe Seiten 10 und 14).

Aber die Sorge und Kritik, dass auch das Treffen in Glasgow keine signifikanten Veränderungen bringen wird, ist unüberhörbar. Denn politische Wünsche und Richtlinien passen oft nicht zur regulatorischen Umsetzung. Auch entsprechen sie nicht immer den Bedürfnissen der Bioökonomie. Attraktive Start-ups zu identifizieren und auf den Markt zu bringen bleibt somit eine Herausforderung (siehe Seite 42).

Zusätzlich müssen ESG-basierte Investitionen noch risikoadäquatere und risikoadjustierte Renditen erzielen (siehe Seite 60). Die Hauptaufgabe besteht nun darin, die Bioökonomie für Verbraucher und Unternehmen noch realer, greifbarer und vor allem „kaufbarer“ zu machen.

Extra: Ausblick auf 2022

Mit der neuen Ausgabe erscheint auch unser Life Sciences-Kalender für 2022! Merken Sie sich schon jetzt die wichtigsten Events des kommenden Jahres vor. Und wenn Sie Ausgabe und Kalender klimaneutral gedruckt bestellen möchten, so können Sie das hier tun.

Über den Autor / die Autoren

Verlagsleitung Life Sciences

Karin Hofelich ist seit 2001 für die GoingPublic Media AG tätig. Seit Mai 2013 hält sie die Position der Verlagsleitung Life Sciences inne und baut das Netzwerk sowie das crossmediale Portfolio im Bereich Life Sciences mit dem Newsletter LifeSciencesUpdate, der Website, dem LinkedIn Auftritt der Plattform Life Sciences sowie den Life Sciences-Publikationen kontinuierlich aus.