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In der Regel lassen sich durch Finetrading Einkaufslinien bereits ab 250.000 EUR realisieren. „Mit bis zu zweistelligen Millionenvolumen kann Finetrading aber auch problemlos Anleihengröße erreichen und bietet sich so auch für Unternehmen an, die den großen zeitlichen und finanziellen Aufwand einer Emission scheuen“, sagt Clemens Wagner von WCF Finetrading.

Prinzipiell können alle „handelbaren, werthaltigen Waren“ mittels Finetrading eingekauft werden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Werkstoffe, andere Betriebsmittel oder z.B. Handelsware handelt. Besonders attraktiv ist Finetrading für Unternehmen in Wachstumsphasen, Unternehmen die an volatilen Märkten einkaufen, regelmäßig mit Einkaufsspitzen zu kämpfen haben oder ihre Produkte über Monate vorfinanzieren. Aus diesem Grund setzen auch zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich Medizintechnik auf Finetrading.

Ein mittelständischer Anbieter von medizinischen Produkten mit Sitz in der Nähe von Frankfurt beispielsweise, nutzt Finetrading seit mehreren Jahren zur Abwicklung eines Teils seines Wareneinkaufs. Das vor allem im Bereich ophthalmologische Instrumente führende Unternehmen entwickelt und produziert eigene Instrumente und vertreibt diese an Kliniken und Fachabteilungen in ganz Deutschland.

Der Instrumentenhersteller wickelt mit Finetrading in erster Linie Einkäufe von Rohmaterialien ab.  und gewinnt durch Finetrading Zeit, um vor der Bezahlung der Ware Umsatz zu generieren und bei den Lieferanten Skonto in Anspruch zu nehmen.

„Durch Tests haben wir gesehen, dass die Abwicklung mittels Finetrading wirklich professionell und schnell läuft. Der bürokratische Aufwand hält sich selbst bei einer ersten Liquiditäts- und Bonitätsprüfung sowie im Handel danach in Grenzen, unsere Lieferanten sind hoch zufrieden“, so der Geschäftsführer des Instrumentenherstellers. Was besonders gefällt, ist die Flexibilität, mit der sich Finetrading auch nach Einrichtung der Finanzierungslinien nutzen lässt: „Wir können bei jeder Bestellung autonom entscheiden, ob wir sie über das Instrument abwickeln lassen.“

Heute nutzen bereits mehr als 2.000 Unternehmen aus nahezu allen Branchen  Finetrading als einen Alternativ-Baustein neben der klassischen Bankfinanzierung.

Dabei profitieren sie auch von einem positiven Einfluss, den diese Lösung auf die Bilanzkennzahlen des Unternehmens haben kann. „Gerade bei Instrumenten mit Auswirkung auf das unternehmerische Umlaufvermögen wie Finetrading wirkt sich nicht nur die frische Liquidität positiv auf den Geschäftserfolg aus. Vielmehr können Lieferantenkredite und Kreditlinien bei der Hausbank reduziert werden. Dadurch verringert sich der Anteil des Fremdkapitals und der Verschuldungsgrad. Kennzahlen und Bilanz werden so verbessert. Das Unternehmen wird fit für das Rating und der Zugang zu langfristigem Fremdkapital wird erleichtert“, betont Clemens Wagner.

Über den Autor:

Petri Pennanen ist seit 2013 Geschäftsführer der WCF Finetrading GmbH. Der Vertriebsexperte verfügt über langjährige Management-Erfahrung bei GE Capital (GE). Dort war der 55-jährige Finne unter anderem als Senior Vice President für den Vertrieb und das Marketing der GE Capital Commercial Distribution Finance GmbH verantwortlich. Petri Penannen studierte an der Technischen Hochschule in Helsinki und hält einen MBA der Business School INSEAD in Fontainebleau in Management und Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Marketing und Finance.

 

[1] Allen & Overy: Funding European business: Harnessing alternatives, November 2015; abrufbar hier.

 

 

Über den Autor

Die GoingPublic Redaktion informiert über alle Börsengänge, Being Public, Investor Relations, Tax & Legal, Themen und Trends rund um die Hauptversammlung sowie Technologie – Finanzierung – Investment in den Lebenswissenschaften.

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