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Gerade Unternehmen in Wachstumsphasen verfügen dabei häufig über ein noch ungenutztes Potential, mit dem gezielten Einsatz von alternativen Instrumenten ihr Working Capital zu optimieren. Dadurch können sie Liquidität freisetzen und ihren unternehmerischen Handlungsspielraum erweitern. Ziel der Finanzplanung sollte es sein, die gesamte kurzfristige und langfristige Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen und auch Quellen zu prüfen, die alternativ oder ergänzend zum Bankkredit eingesetzt werden können. „Je breiter Sie sich aufstellen, desto mehr Stabilität haben Sie für die Zukunft“, so Begass.

Neben den reinen Finanzierungskosten sollten dabei vor allem bei kurzfristigen Fremdkapitalquellen weitere Kriterien Beachtung finden: Wie viel Zeit nimmt eine Bonitätsprüfung und -analyse in Anspruch? Wie kurzfristig und für welchen Zeitraum stehen Einkaufslimit und Liquidität zur Verfügung? Wie flexibel lassen sich die eingeräumten Linien einsetzen?

So funktioniert Finetrading. Quelle: WCF Finetrading
So funktioniert Finetrading. Quelle: WCF Finetrading

„Gerade hinsichtlich Flexibilität und Schnelligkeit der Abwicklung, sind alternative Instrumente einer klassischen Kreditfinanzierung oft deutlich überlegen“, erläutert Clemens Wagner, Direktor Beratung beim Finanzdienstleister WCF Finetrading. Bei der von WCF angebotenen Alternative Finetrading beispielsweise, die bereits beim Wareneinkauf ansetzt, stehen Einkaufslinien häufig bereits innerhalb von zehn Tagen zur Verfügung. Dabei ermöglicht Finetrading nicht nur bei der Implementierung eine genau auf die jeweilige Branche und Situation des Unternehmens abgestimmte Ausgestaltung. Auch nach der Einrichtung bietet Finetrading eine konkurrenzlose Flexibilität. „Die Zusatzlinien stehen bei Bedarf kurzfristig zur Verfügung, ohne jedoch zwingend genutzt werden zu müssen. Laufende Kosten fallen so nur an, wenn die zusätzliche Liquidität tatsächlich in Anspruch genommen wird“, erläutert Wagner.

Unternehmen können dadurch kurzfristige Marktchancen wie günstige Einkaufskonditionen oder fallende Rohstoffpreise nutzen. Wareneinkauf und Produktionszyklen lassen sich effizienter gestalten. Auf wechselnde Marktsituationen kann schnell und unkompliziert reagiert werden.

Finetrading basiert auf einer Dreiecksbeziehung: Ein Zwischenhändler, der sogenannte Finetrader, schaltet sich zwischen Abnehmer und Lieferant. Nachdem sich die beiden Parteien handelseinig sind, tritt er als neuer Debitor auf und erwirbt die Waren gemäß Kundenauftrag. Die Ware geht direkt und unverzüglich an den Abnehmer, die Rechnung an den Finetrader, der sie sofort bezahlt. Mit dem Abnehmer vereinbart der Finetrader ein Zahlungsziel von bis zu 120 Tagen. „Mit Finetrading können Unternehmen dem Problem der Kapitalbindung entgegentreten und sich schnelle Liquidität sichern. Dadurch werden unternehmerische Freiräume geschaffen“, so Wagner.

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