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Frohe Kunde für die Epigenomics AG (Frankfurt Prime Standard: ECX, ISIN: DE000A11QW50): Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat dem Unternehmen mitgeteilt, dass die bereits eingereichten und der Behörde vorliegenden Daten für Epigenomics‘ Bluttest Epi proColon(R) zur Erkennung von Darmkrebs ausreichend sind, um zu einer endgültigen Entscheidung über dessen Sicherheit und Nutzen zu gelangen. Da somit keine weiteren Studiendaten notwendig sind, um zu einer Entscheidung zu gelangen, erwartet die FDA, dass die letzten Schritte über den Zulassungsantrag in der nahen Zukunft vervollständigt werden können, wie Epigenomics mitteilte.

Nach Angaben der FDA hängt die Zulassungsentscheidung noch an der zufriedenstellenden Klärung geringerer Punkte, insbesondere an der Verwendung geeigneter Formulierungen über die sichere Verwendung des Tests in der Produktbeschreibung für Ärzte und Labore. Epi proColon(R) wäre im Fall einer Zulassung der erste und einzige FDA-anerkannte Bluttest für die Erkennung von Darmkrebs in den USA.

Auch wenn damit eine Zulassung für Epi proColon(R) damit noch lange nicht gesichert ist, die Anleger honorierten die Mitteilung der FDA. Am Freitag steig die Epigenomics-Aktie zwischenzeitlich um über 60% auf 3,44 EUR – wenngleich dieser Kurs noch immer weit unter dem Höchstand von 2014, als die Aktie bei über sechs Euro notierte.

Eine Zulassung von Epi proColon täte Epigenomics ohne Zweifel gut. Demnach erhöhte sich der Verlust in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres vor Zinsen und Steuern auf 8,3 Mio. EUR. Insgesamt 7,7 Mio. EUR an liquiden Mitteln flossen ab. Die Liquidität soll nach Angaben des Unternehmens noch bis ins zweite Halbjahr 2016 reichen.

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