Knapp zwei Monate nach dem Börsengang legt IBU-tec Quartalszahlen vor: So stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5% auf knapp 5 Mio. EUR.

CEO Ulrich Weitz am Tag der Börsennotiz Ende März.
CEO Ulrich Weitz am Tag der Börsennotiz Ende März.

Vor allem der Bereich Batteriewerkstoffe für E-Mobilität trug zu dieser Steigerung bei – so konnte IBU-tec laut eigenen Angaben die Kundenbasis in diesem Segment im ersten Quartal weiter ausbauen. Die EBT (Ergebnis vor Steuern)-Marge für Q1/2017 beläuft sich auf 20,5% vor einmaligen Kosten für den Börsengang.

Auf Basis des starken Jahresauftakts und der soliden Auftragsperspektiven insbesondere im Bereich Green-Mobility – das heißt bei Batteriewerkstoffen und der Behandlung von Pulvern für Katalysatoren von Verbrennungsmotoren von Autos – erwartet IBU-tec für das Gesamtjahr 2017 eine Umsatzsteigerung auf 18,5 Mio. EUR von 17,7 Mio. Euro in 2016. Weiterhin rechne man für 2017 mit einem EBIT von 3,7 Mio. EUR.

Weiteres Wachstum geplant

„Der Bereich Green-Mobility und hier insbesondere die Batteriewerkstoffe für E-Mobility haben unsere Wachstumserwartungen mehr als erfüllt. Mit den Mitteln aus dem IPO wollen wir unser künftiges Wachstum nun nachhaltig weiter vorantreiben“, betont Ulrich Weitz, CEO von IBU-tec.

Der im thüringischen Weimar ansässige Industriedienstleister hatte Ende März sein Börsendebüt über die Bühne gebracht – es war das erste IPO im neuen Marksegment Scale der Deutschen Börse. Seit dem Börsenstart ist der Kurs der IBU-tec-Aktie um mehr als 10% gestiegen.

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