Die Zukunft des Kapitalmarkts war auch ein Thema der Frühjahrskonferenz der Deutschen Börse. Quelle: panthermedia/Detlef Schneider

Welche Herausforderungen hält der Kapitalmarkt für die Zukunft bereit? Welche Chancen bieten sich hierbei vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen? Diese Fragen standen im Fokus der Frühjahrskonferenz der Deutschen Börse, die heute in Frankfurt zu Ende ging. Entsprechend der aktuell bestimmenden Trends am Kapitalmarkt erhielt das Thema Anleihe ein gesondertes Forum. Auch die wachsende Bedeutung in Deutschland gelisteter chinesischer Unternehmen stand auf dem Programm. 

Die ehemalige Entry & General Standard Konferenz bot auch in diesem Jahr rund 70 jungen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, den anwesenden Investoren, Analysten und Medienvertretern ihr Geschäftsmodell sowie aktuelle Zahlen vorzustellen. Vom 6. bis 8. Mai folgten rund 650 Gäste der Einladung der Deutschen Börse ins Hotel Hilton in Frankfurt.

„Zentrale Kapitalmarktveranstaltungen wie die Deutsche Börse Frühjahrskonferenz sind eine ideale Plattform für Unternehmen und Investoren gleichermaßen“, sagt Martin Reck, Managing Director Cash Market bei der Deutschen Börse. Den Unternehmen würden neue Perspektiven bei der Finanzierung geboten und besonders dem Mittelstand speziell zugeschnittene Wege an den Kapitalmarkt aufgezeigt, ergänzt er. Neben zahlreichen deutschen Emittenten von Aktien und Anleihen präsentierten sich auch die chinesischen Unternehmen Greater China Precision Components und Goldrooster, beide im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.  (Mehr zu chinesischen Emittenten in Deutschland finden Sie hier.)

Neben den Investorenkonferenzen gab das Kapitalmarktforum Einblicke in aktuelle Finanzmarktthemen. Partnerunternehmen der Konferenz widmeten sich beispielsweise der „Evolution der Mittelstandsanleihe“ (equinet Bank) oder Fragestellungen wie „Anleihenreadiness – Wie ich mich als Unternehmen auf eine Emission vorbereite“ (BDO). Daneben präsentierten sich im Anleiheforum Unternehmen wie die Karlsberg Brauerei oder die Deutsche Forfait AG. Auch die Stern Immobilien AG, deren Zeichnungsfrist noch bis zum 17. Mai läuft, stellte in diesem Rahmen ihr Geschäftsmodell vor.

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