Bildnachweis: Plasmion.

Der Entwickler und Hersteller einer „elektronischen Nase“, die Plasmion GmbH, Augsburg, hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neben dem Lead-Investor BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft haben auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Business Angel Dr. Peter Jochum aus dem BayStartUP Investoren-Netzwerk zusätzliches Kapital in das 2016 gegründete Start-up-Unternehmen eingebracht.

Hoch sensibler Geruchssensor für Medizin- und Pharmaforschung

Mit der von Plasmion entwickelten und patentierten SICRIT-Technologie, die auf der Massenspektrometrie basiert, produziert das Augsburger High-Tech-Unternehmen einen hoch sensiblen Geruchssensor, der alle Substanzen in der Umgebungsluft mit hoher Präzision erkennt und damit sehr breite Anwendungsmöglichkeiten besitzt. Aktuell setzen bereits mehrere Analyselabors, zum Beispiel in den Medizin-, Pharma- oder Umweltforschung die „Plasmion-Nase“ ein.

Breite Anwendungsbereiche eröffnen sich auch in der Industrie, zum Beispiel bei der Geruchs- und Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie oder bei der Prozesssteuerung bei der Produktion von Industriegasen. Mit einer automatischen, kontaktlose Sprengstoff- oder Drogenkontrolle bietet sich für die Sicherheitsindustrie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.   „SICRIT ermöglicht völlig neuartige Anwendungen im Bereich chemische Analytik sowie industrielle Qualitätskontrolle und Prozesssteuerung, die bis dato technisch nicht realisierbar waren“, sagt BayBG-Investment-Manager Dr. Peter Graf das Engagement der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft und der anderen Kapitalgeber.

Zufrieden zeigt sich auch Plasmion-Unternehmensgründer und -Geschäftsführer Dr. Jan-Christoph Wolf: „Nachdem wir schon zahlreiche Forschungs- und Analyselabore zu unseren Kunden zählen, werden wir im nächsten Schritt unsere `elektronische Nase´ in der Breite für industrielle Anwendungen vermarkten und anbieten. Mit dem neuen Kapital sind die finanziellen Voraussetzungen hierfür geschaffen.“

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