Ottonova, ein digitaler Krankenversicherer, hat eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen können. Neben den bisherigen Investoren Holtzbrinck Ventures und Vorwerk Ventures haben sich nun Tengelmann Ventures, b-to-v und die STS Ventures an dem Startup beteiligt. Die Gesamtfinanzierungssumme soll bei rund 15 Mio. EUR liegen.

Insgesamt rund 20 Mio. EUR eingesammelt?

Insidern zufolge soll Ottonova in einer ersten Finanzierungsrunde bereits etwa fünf Mio. EUR eingenommen haben. Bei einer Finanzierungshöhe von nunmehr insgesamt ca. 20 Mio. EUR werden demnach in Zukunft weitere Finanzierungsrunden erwartet.

2015 gegründet, möchte das Unternehmen Ottonova mit dem Anspruch antreten, dem privaten, eher traditionell geprägten Krankenversicherungsmarkt, eine wesentliche Neuerung zuzuführen: einen rein digitalen Anbieter, der sowohl die private Krankenvollversicherung (PKV) als auch Zusatzversicherungen im Programm hat. Im Juni dieses Jahres will Ottonova an den Start gehen.

Mittelfristig keine Beitragserhöhungen geplant

Für Gründer Roman Rittweger ist das Geschäft nicht unbekannt: Er hat in den 1990er-Jahren das Unternehmen Firma ArztPartner Almeda ins Leben gerufen, welches seit 2001 als Tochterfirma  der Munich Re-Tochter DKV existiert. Für gesetzliche Krankenkassen hat er zudem Behandlungsprogramme für chronisch Kranke aufgesetzt. Fällige Alterungsrückstellungen für Versicherte will Ottonova laut Geschäftsführer Rittweger vor allem durch niedrigere Kosten ermöglichen. Zudem seien Beitragserhöhungen wegen der aktuell niedrigen Zinsen in den kommenden Jahren ausgeschlossen, äußerte sich Rittweger gegenüber Medienvertretern.

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