Rund 15 Mio. EUR soll eine <a href=/maschmeyer-stockt-anteil-an-biofrontera-ag-auf/>geplante Kapitalerhöhung der Leverkusener Biofrontera AG</a> einbringen. Mit diesem Geld will das Unternehmen vor allem die US-Zulassung seines in der EU bereits zugelassenen Hautgels Ameluz zur Therapie der aktinischen Keratose beschleunigen. Das Medikament, das derzeit in den USA noch in klinischen Studien geprüft wird, soll in den Staaten gemeinsam mit der für die Behandlung notwendigen Lampe zugelassen werden, was Investitionen im Bereich des Qualitätsmanagements nötig macht. Verlaufen die aktuellen Studien planmäßig, ist die Überstellung eines Zulassungsantrages an die amerikanischen Behörden bis zum Jahresende anvisiert.

Etwa 4,5 Mio. neue Aktien zum Preis von je 3,50 EUR wird Biofrontera im Rahmen der kürzlich bekannt gegebenen Kapitalerhöhung ausgeben. Die Altaktionäre haben bis zum 3. Februar die Gelegenheit je vier alter Aktien eine neue Aktie zu erwerben. Die restlichen Papiere werden nach Fristablauf an die Maruho Deutschland GmbH gehen. Das Unternehmen ist Teil des japanischen Pharmakonzerns Maruho, der bereits 9 Prozent der Biofrontera-Papiere hält und sich erneut mit bis zu 10 Mio. EUR an der Kapitalerhöhung beteiligen will.

Darüber hinaus laufen gerade Gespräche zwischen Biofrontera und den Japanern, die auf eine effiziente Zusammenarbeit beider Gesellschaften in der Zukunft abzielen. Im Gespräch sind neben dem Vertrieb der Partnerprodukte im jeweiligen Land auch eine Vertriebskooperation in den USA sowie ganz neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

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