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Die Münchener iOmx Therapeutics AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Krebstherapeutika auf der Basis von neuen Immun-Checkpoint-Targets entwickelt, hat den Abschluss einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von insgesamt 65 Mio. EUR bekanntgegeben. Die Finanzierung wurde von der Athos Service GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft des Strüngmann Family Office, und der MIG Capital AG geleitet, unter Beteiligung der bestehenden Investoren Wellington Partners, Sofinnova Partners und M Ventures.

iOmx: Behandlung solider Tumore

Die neuen Mittel sollen investiert werden, um für das Programm IMT-07, ein SIK3-Kinase-Inhibitor zur Behandlung solider Tumore, eine klinische Phase 1-Studie durchzuführen. Außerdem soll IMT-18, ein „first-in-class” IGSF11-Antikörper zur Behandlung PD-1/PD-L1-resistenter Tumore weiterentwickelt werden. Darüber hinaus plant iOmx, weitere neuartige Immun-Checkpoint-Targets über die firmeneigene Plattform iOTarg zu identifizieren und darauf basierend Arzneimittelkandidaten zu entwickeln.

Klinische Entwicklung Ende 2022 geplant

„Mithilfe unserer iOTarg-Plattform haben wir SIK3 und IGSF11, zwei neuartige, von Krebszellen produzierte Immun-Checkpoint-Moleküle, identifiziert. Unsere Forschung hat gezeigt, dass die Blockierung dieser Zielmoleküle mit unseren proprietären Wirkstoffen eine Anti-Tumor-Wirkung hat und gleichzeitig das Potenzial, Tumore zu behandeln, die nicht auf die derzeit verfügbaren Immuntherapien ansprechen“, sagte Dr. Apollon Papadimitriou, CEO von iOmx. „Unser Schwerpunkt liegt auf unserem Hauptprogramm IMT-07, das Ende 2022 in die klinische Entwicklung gehen soll.”

Dr. Matthias Kromayer, Managing Partner von MIG Capital, kommentierte: „In der heute unverzichtbaren Krebsimmuntherapie hebt sich die Plattformtechnologie von iOmx dadurch ab, dass sie nach neuartigen, arzneimittelgeeigneten Immun-Checkpoint-Zielmolekülen auf Tumorzellen statt auf T-Zellen sucht und damit die Entwicklung von Medikamenten ermöglicht, die eine Umgehung des Immunsystems durch den Tumor verhindern können.“

Proprietäre tumorassoziierte Immun-Checkpoints der nächsten Generation

Mithilfe seiner iOTarg-Hochdurchsatz-Screening-Plattform hat iOmx eine Reihe von proprietären tumorassoziierten Immun-Checkpoints der nächsten Generation identifiziert und baut eine präklinische Pipeline von Arzneimittelkandidaten auf, die das Potenzial haben sollen, Krebserkrankungen zu behandeln, die gegen derzeit verfügbare Immuntherapien resistent sind. Das führende Programm des Unternehmens, IMT-07, zielt auf SIK3, eine immun-protektive Kinase, bei verschiedenen soliden Tumoren; das Programm IMT-18 ist ein „first-in-class“ Antikörper zur Hemmung von IGSF11, einem Immun-Checkpoint bei PD-1/PD-L1-resistenten Tumoren.

iOmx wurde 2016 basierend auf der Arbeit seiner wissenschaftlichen Gründer Dr. Philipp Beckhove, und Dr. Nisit Khandelwal, am Deutschen Krebsforschungszentrum gegründet und wird von internationalen Life-Science-Investoren wie Wellington Partners, Sofinnova Partners und M Ventures sowie MIG Capital und Athos Service unterstützt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Martinsried/München, Deutschland.

Über den Autor

Holger Garbs ist seit 2008 als Redakteur für die GoingPublic Media AG tätig. Er schreibt für die Plattform Life Sciences und die Unternehmeredition.