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Bildnachweis: Eleva.

Der Biologika-Hersteller Eleva erhält bis zu 60 Mio. EUR vom Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN). Diese Investition zielt darauf, Elevas Produktkandidaten, den Komplementregulator CPV-101 in fortgeschrittenere klinische Stadien zu bringen, um diesen in Partnerschaft mit weiteren Investoren und/oder Pharmafirmen zur Marktzulassung zu entwickeln. Darüber hinaus beruft Eleva Herrn Dr. Ralf Smit in die Geschäftsführung.

Eleva: Herstellung von Antikörpern, Enzymen und mehr

Eleva nutzt seine moosbasierte Plattform, um neuartige Medikamente herzustellen, wie Antikörper, Enzyme für Enzymersatztherapien oder Fusionstoxine. Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz und hat bereits Wirkstoffkandidaten bis in klinische Phasen hinein entwickelt.

Komplementregulatoren steuern inflammatorische Prozesse, indem sie eigene Zellen schützen und überschießende Entzündungsreaktionen verhindern. Gegenwärtige Methoden unterdrücken zwar die Entzündung, begünstigen damit aber weitere Infektionen und die Ausbreitung von Pathogenen.

Das Unternehmen gab zudem die Berufung von Dr. Ralf Smit als CBO (Chief Business Officer) in die Geschäftsführung bekannt. Ralf Smit kann auf mehr als 25 Jahre Erfahrung im Business Development und der Markteinführung in Pharmaunternehmen (Roche, BioStrat) verweisen. Bisher beratend tätig, wird er nun dem Clinical und Business Development vorstehen.

Über den Autor

Holger Garbs ist seit 2008 als Redakteur für die GoingPublic Media AG tätig. Er schreibt für die Plattform Life Sciences und die Unternehmeredition.