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Im laufenden GF will Medigene die Umsätze weiter steigern. Quelle Medigene

Steigende Umsätze bei gleichzeitig gefallenen Kosten meldete jüngst die Martinsrieder Medigene AG. Vor allem die Umsatzerlöse aus den Lizenzeinnahmen für den Wirkstoff Veregen legten im letzten halben Jahr zu. Gegenüber den 0,8 Mio. EUR in ersten Halbjahr 2012 stiegen die Veregen-Umsätze in den letzten sechs Monaten auf 1,2 Mio. EUR. Die Gesamtumsatzerlöse des Biotechnologie-Unternehmens kletterte um 13% von 1,2 Mio. EUR in H1/12 auf aktuell 1,9 Mio. EUR. Die Gesamterlöse von 3,2 Mio. EUR im ersten Halbjahr wurden durch einen Einmaleffekt von 0,4 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum geschmälert. Ohne Einmaleffekt hätte Medigene eine Steigerung der Gesamterlöse um 10% erzielt. Die operativen Kosten sanken im Berichtszeitraum von 7,5 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR. Das EBITDA lag den Erwartungen gemäß bei minus 4,3 Mio. EUR, im Vorjahreszeitraum hatten Einmaleffekte für ein positives EBITDA von 0,8 Mio. EUR gesorgt. Unter Berücksichtigung dieser Einmaleffekte verbesserte sich das EBITDA-Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6%. Medigene weist zum Ende des ersten Halbjahres einen Cashbestand von 15 Mio. EUR aus.

Prognose für GF 2013 angehoben

Laut Unternehmensführung sichert dieser Barbestand die Finanzierung des Unternehmens bis Anfang 2015. Für das laufende Geschäftsjahr hebt Medigene die Prognose an. Man erwartet steigende Gesamterlöse zwischen 8 und 9 Mio. EUR und liegt damit rund eine Million höher als mit der ursprünglichen Vorhersage. Die aktuelle Prognose schließt Veregen-Umsätze und Einnahmen aus der EndoTAG-1 Partnerschaft mit SynCore sowie nicht zahlungswirksame Einnahmen aus der 2012 abgeschlossenen Eligard-Transaktion ein.