Bio-Europe-2013-Vienna-Austria
Europas wichtigste Partnering-Konferenz in den Life Sciences findet in diesem Jahr in Wien statt. Quelle/Rechte: EBD Group

Die BIO-Europe zählt zu den wichtigsten Ereignissen in der europäischen Biotechnologie-Industrie. In diesem Jahr wurde die größte europäische Partnering-Konferenz in der Biotech-Industrie vom österreichischen Life Science Cluster LISAvienna mitorganisiert und öffnete heute in Wien ihre Pforten. Vom 04.11 bis 06.11. werden 1.800 Firmen aus aller Welt in Wien erwartet – ein Teilnahmerekord. Neben Firmen aus der Life Science Branche werden auf der diesjährigen BIO-Europe auch erstmalig akademische Forschungseinrichtungen die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Ideen und Entwicklungen haben.

Von den 116 vertretenen Unternehmen aus Österreich, stammen alleine 81 aus dem Life Science Cluster Wien. Dass Wien der Fokus einer boomenden Life Science Branche in Österreich ist, bestätigten auch die jüngsten Zahlen einer erst kürzlich publizierten Studie. Die Zahlen des „Life Science Austria 2013“ Report werden ebenfalls auf der BIO-Europe vorgestellt. Die Statistik bestätigt, der Life Science Sektor in Österreich, dazu zählen nicht nur die Biotechnologie sondern auch die Pharma- und die Medtech-Branche, generierte im Jahr 2012 Umsätze von mehr als 17,7 Milliarden EUR und damit rund 5,4% des Bruttoinlandsprodukts Österreichs. Aktuell finden über 50.000 Menschen Arbeit im boomenden Life Science Sektor – Tendenz steigend. Die Studie zeigt weiter, die Branche befindet sich in einer Wachstumsphase, die Anzahl der Biotechnologie-Unternehmen stieg im Vergleich mit 2010 um 23%.

Wiens Vizebürgermeisterin eröffnete die 3-tägige Konferenz

Wiens Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin, Renate Brauner, eröffnete die dreitägige Konferenz, die mehr als 3.000 EntscheidungsträgerInnen aus Pharma und Biotechnologie weltweit nach Wien gelockt hatte. Laut Brauner sind 60% aller österreichischen Life Science Unternehmen in Wien aktiv, was vor allem auch einer konsequenten Förder- und Unterstützungspolitik dieses innovativen Industriezweiges zu verdanken sei. Die exzellente Verknüpfung akademischer unter firmeninterner Forschung sieht die Vizebürgermeisterin als einen wichtigen internationalen Standortvorteil für Wien. Diese exzellente Verknüpfung sei deshalb in diesem Jahr auch ein Schwerpunkt auf der BIO-Europe.

Premiere des LISAvienna Academic Pavilion

Um diese exzellente Verknüpfung sichtbar zu machen, feiert in diesem Jahr der „LISAvienna Academic Pavilion“ seine Premiere. Er präsentiert dem internationalen Publikum aus aller Welt erfolgreiche Technologietransferprojekte aus Wien und Umgebung. Elf Wiener Forschungseinrichtungen werden im Academic Pavilion erfolgreiche Kooperationen mit Industriepartnern vorstellen. Das Thema „Translationale Forschung“ ist auf der BIO-Europe auch in anderen Programmpunkten ein Schwerpunkt. Andere, nicht weniger interessante, Vorstellungen sind beispielsweise die Präsentation österreichischer Start-ups und das Länderseminar Österreich, dessen Fokus auf Zulieferern von Produktions- und Plattformtechnologien liegt. Ein Diskussionspanel zum immer wichtiger werdenden Thema Kapital & Finanzierung von Start-ups findet unter dem Titel „Public Funding in Drug Development“ statt.

Angeschlossene Firmenausstellung
Natürlich darf auch auf der diesjährigen BIO-Europe, wie auf den meisten Messen, eine Firmenausstellung nicht fehlen. In einem von LISAvienna organisierten Gemeinschaftsstand zeigt die österreichische Life Science Branche was wirklich in ihr steckt und dass die Unternehmen von A, wie ABF Pharmaceutical Services, bis Z, wie Zeta Biopharma GmbH, eine ganze Menge zu bieten haben. Ein Blick auf den jüngsten Vienna Life Science Report 2013/2014 bestätigt den Eindruck eines boomenden Sektors rund um die österreichische Hauptstadt. 378 Life Science Companys sind um die Hauptstadt Wien angesiedelt und in den 25 Forschungsinstituten in Wien und Umgebung werden jährlich rund 5.700 wissenschaftliche Publikationen angefertigt sowie etwas mehr als 38.000 Studenten ausgebildet und betreut.

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