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Bildnachweis: Foto: BioNTech SE.

BioNTech darf sich in Mainz weiter ausbreiten. Dazu wurden die Gespräche mit der Stadt und der Bundeswehr über die Nachnutzung der Generalfeldzeugmeister-Kaserne, die direkt an das Firmengelände „An der Goldgrube“ anschließt in den letzten Tagen intensiviert.

Bereits vor der Corona-Pandemie ging es seit etwa 2018 um eine solche Flächenerweiterung und Nachnutzung des Kasernengeländes. Durch den massiven Personalaufbau bei BioNTech, der sich nun mit u.a. Marburg zwar auf mehrere Standorte verteilt, wächst die Raumnot im Stammgebäude weiter. Bei Beginn der Gespräche hatte der mittlerweile weltbekannte Impfstoffentwickler und -hersteller noch deutlich unter 1000 Beschäftigte, heute sind es über 2000.

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BioNTech bleibt Mainz treu

Nun plant die Stadt mit einer vorgezogenen Räumung des Geländes durch die Bundeswehr bereits im nächsten Jahr eine Neuentwicklung des Areals zu einem Technologie-Campus auf dem BioNTech Platz für alle Mitarbeiter finden soll. „Unser Forschungs- und Entwicklungsbereich braucht mehr Platz“, sagte der fürs Labormanagement zuständige Biontech-Manager François Perrineau am gestrigen Dienstag. „Dass dies jetzt in Mainz möglich wird, ist für uns großartig.“ Auch Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) ist über den neuen Schwung in den Gesprächen hocherfreut. Damit könne die Stadt dem Unternehmen die nötigen Flächen zur Weiterentwicklung bieten. Mit der Bauleitplanung für das rund zehn Hektar große Gebiet werde die Stadt sicherstellen, «dass zukunftweisende Technologie ‚Made in Mainz‘ auch weiterhin ein Zuhause haben kann».

Quelle: dpa

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