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[01] IR-GEHALTSSTRUKTUREN

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Towers Perrin im Auftrag des DIRK – Deutscher Investor Relations Verband bestimmen Unternehmensgröße, Börsensegment und Karrierestufe über die Höhe der Bezahlung von IR-Spezialisten. Zielgruppe der Befragung waren Verbandsmitglieder des DIRK. Insgesamt haben 48 Unternehmen teilgenommen, die zu annähernd gleichen Teilen aus den Börsenindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX sowie aus dem nicht börsennotierten Unternehmensbereich stammen. Den Ergebnissen der Studie zufolge hat sich die Kapitalmarkt- kommunikation in den letzten Jahren in deutschen Unternehmen deutlich professionalisiert. Diese Entwicklung schlägt sich auch in der Vergütung der mit Investor Relations (IR) befassten Fachkräfte nieder, die mittlerweile auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist. Bei der Vergütungshöhe und -struktur zeigen sich zudem deutliche Unterschiede nach Börsensegmenten, insbesondere auf den höheren Karrierestufen. Die Grundvergütung eines Junior-Spezialisten im Durchschnitt über alle Segmente bei 50.000 Euro, die eines IR-Leiters bei rund 110.000 Euro. Dazu kommt bei den Junior-Spezialisten nur in Ausnahmefällen noch eine geringe variable Vergütungskomponente hinzu – im Gegensatz zum IR-Leiter, dessen Gesamtvergütung sich mit der variablen Vergütung auf 150.000 Euro addiert. Sowohl bei der Höhe als auch Struktur der Vergütung belegt die Studie je nach Karrierestufe deutliche Unterschiede nach Zugehörigkeit der Unternehmen zu bestimmten Börsensegmenten. Dieser Unterschied fällt umso deutlicher aus, je höher die betrachtete Position auf der Karriereleiter angesiedelt ist. Während die Vergütung von IR-Spezialisten auf mittlerem Karriereniveau mit rund 15 % Spreizung zwischen DAX und anderen Börsensegmenten relativ dicht beieinander liegt, beläuft sich beispielsweise das Gesamtgehalt eines IR-Leiters im DAX im Median etwa auf das Doppelte seiner Kollegen im MDAX und auf das Dreifache der Kollegen aus den nicht börsennotierten Unternehmen. Diese Unterschiede erklären sich in erster Linie aus der Unternehmensgröße und der damit zusammenhängenden unterschiedlich hohen Budget- und Personalverantwortung. Die Unterschiede nach Börsensegmenten schlagen sich auch in der variablen Vergütung nieder. So erhalten IR-Spezialisten im DAX einen deutlich höheren variablen Anteil an der Gesamtvergütung. Der variable Anteil in der Vergütung eines IR-Leiters in DAX-Unternehmen beläuft sich auf rund ein Drittel der Gesamtvergütung, in MDAX-Unternehmen macht dieser Anteil ein Fünftel aus, in SDAX und TecDAX ein Viertel. Auch steigt der variable Vergütungsanteil mit der Karrierestufe. Eine Analyse der europäischen Vergütungsniveaus belegt zudem, dass IR-Leiter in Großbritannien rund ein Viertel mehr, in Frankreich dagegen ca. ein Fünftel weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen. Deutschland ist hingegen Spitzenreiter bei der Höhe der variablen Vergütung. Eine Auswertung von Firmenwagenberechtigung und Neuwagenpreisen ergab keine Index-spezifischen Unterschiede. In der Regel erhalten fast alle IR-Leiter (95 Prozent) einen Firmenwagen, während Mitarbeiter auf den untersten beiden Karrierestufen diesen nur in Ausnahmefällen (bis zu 15 Prozent) gestellt bekommen. Den IR-Abteilungen steht in der Regel ein Budget in Höhe von 500.000 bis zu 2 Millionen Euro zur Verfügung. In Einzelfällen geht es zum Teil deutlich darüber hinaus, zum Teil bis auf fast 10 Millionen Euro. Mehr Informationen unter http://www.dirk.org/sw44.asp

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[02] NEUE DIRK-VORSTÄNDE Auf der Mitgliederversammlung des DIRK am 24.03.2006 in St. Leon-Rot sind die Vorstandsmitglieder Otmar F. Winzig (Software AG) und Bernhard Wolf (GfK) in ihren Ämtern bestätigt worden. Für die aus privaten Gründen ausgeschiedenen Vorstände Martina Knieps (AWD Holding) und Patrick Kiss (Deutsche EuroShop) sind Stefan Gruber (SAP) und Stephanie Kniep (Masterflex) in das zwölfköpfige Gremium gewählt worden.

Mehr Informationen unter http://www.dirk.org/

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[03] MYSTERY-MAILS

Die Kölner NetFederation Interactive Media hat mit Hilfe einer Mystery-Mail getestet, welche der 110 Unternehmen aus DAX, MDAX und TecDAX die Online-Anfragen ihrer Kunden sorgfältig bearbeiten und bei welchen IR-Abteilungen die E-Mails im Posteingang verschwinden. Den 110 Investor Relations-Teams aus DAX, MDAX und TecDAX wurde jeweils per Mail bzw. über ein angebotenes Kontaktformular eine Anfrage geschickt. Als Absender wurde ein frei erfundener Name verwendet. Die Fragen in der E-Mail bezogen sich auf das Kurs- Gewinn-Verhältnis und die EBIT-Marge des Unternehmens. Zudem wurde um eine kurze Erklärung der Zahlen gebeten. Insgesamt haben rund 2/3 (68 %) die Anfrage beantwortet. Fast 1/3 der IR-Abteilungen (32 %) haben nie auf die E-Mail reagiert. Bei zwei Aktiengesellschaften war überhaupt kein Online-Kontakt möglich. Etwa die Hälfte der IR-Verantwortlichen (49 %), die auf die Mystery-Mail reagiert haben, hat innerhalb von 24 Stunden geantwortet. 38 Unternehmen (51 %) haben die Anfrage später bearbeitet. Der Spitzenreiter in dieser Rubrik meldete sich bereits nach acht Minuten mit einem ausführlichen Schreiben. Rund 68 % der IR-Abteilungen bezogen sich in ihren Antworten konkret auf die Fragen des Interessenten. In 24 Fällen (32 %) fehlten einige wichtige Informationen, um die der Interessent gebeten hatte.

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