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Vitesco Technologies, Entwickler und Hersteller von Antriebstechnologien für Autobauer, startet am 16. September an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Börsengang erfolgt im Rahmen eines Spin-offs von Continental. Die Aktionäre hatten bereits Ende April auf der Hauptversammlung zugestimmt.

Die bestehenden Continental-Aktionäre bekommen neue Vitesco-Aktien im Verhältnis 5:1 zugeteilt. Nach erfolgter Zuteilung der Aktien sind die Papiere frei handelbar. „Ab dem 16. September sind wir eigenständig, dadurch werden wir die Chancen des stark wachsenden E-Mobilitätsmarktes besser nutzen können“, erklärt Andreas Wolf, CEO von Vitesco Technologies.

Der Eröffnungskurs der Aktien wird am Morgen der Notierung im Rahmen einer Eröffnungsauktion gebildet. Der Kurs wird damit voraussichtlich kurz nach Handelsbeginn festgestellt. Die Aktien mit WKN VTSC01 werden im Prime Standard unter dem Börsenkürzel VTSC gelistet und gehandelt.

Lesen Sie hier mehr zum Spin-off.

Zum Start an der Börse kann Vitesco positive Zahlen vermelden: Das erste Halbjahr 2021 hat den Aufwärtstrend laut Unternehmen trotz schwieriger Marktverhältnisse bekräftigt. Insgesamt erzielte Vitesco einen Gesamtumsatz ivon rund 4,4 Mrd. EUR, ein Plus von 29% gegenüber dem ersten Halbjahr 2020. Das bereinigte operative Ergebnis legte im Vergleich zum Vorjahr auf 84,2 Mio. EUR zu, somit stieg auch die bereinigte EBIT-Marge auf +1,9%. Im Vergleichszeitraum des vorherigen Jahres 2020 lag die bereinigte EBIT-Marge noch bei -6,4%. Das neugebuchte Auftragsvolumen im ersten Halbjahr 2021 lag bei 3,8 Mrd. EUR, davon entfällt knapp die Hälfte auf Elektrifizierungsprodukte in allen Geschäftseinheiten.

„Die Margenerholung, konsequentes Kostenmanagement, die anhaltend disziplinierten Investitionsausgaben sowie ein positives Working Capital und Sonder-Effekte im Zusammenhang mit der Abspaltung trugen insgesamt zu einer starken Cash-Generierung im ersten Halbjahr 2021 bei. Die Zahlen stimmen uns positiv, jedoch werden wir auch in den nächsten Monaten Herausforderungen, die durch die weltweite Materialknappheit entstehen, bewältigen müssen“, erklärt Werner Volz, CFO von Vitesco.