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Gemeinsam mit der der Systemgastronomiekette FR L’Osteria SE hat die Banking-Plattform Kapilendo das nach eigenen Angaben größte digitale Wertpapier in der Mittelstandsfinanzierung umgesetzt. Insgesamt wurden 2,3 Mio. EUR von den Anlegern eingeworben.

Die Wertpapieremission und der Eigentumsübertrag erfolgte mithilfe eines von der Kapilendo selbst entwickelten Emissionsprotokolls auf der technischen Infrastruktur der Blockchain. Für die Verwahrung der digitalen Wertpapiere stellt Kapilendo Anlegern ein kostenfreies digitales Schließfach zur Selbstverwahrung zur Verfügung.

Die Konditionen sind: 36 Monate Laufzeit; 6,25% p.a. Kupon; endfällig bei quartalsweiser Zinszahlung; nachrangig. Als Link gibt es den Film zum Projekt, der sich allerdings an Privatanleger richtet (Link zum Film).

„Wir freuen uns über den großen Zuspruch unseres ersten tokenbasierten Wertpapiers in der digitalen Unternehmensfinanzierung. Die Blockchain-Technologie ermöglicht jedem Unternehmen einen effizienten Zugang zum Kapitalmarkt über die Emission digitaler Wertpapiere – nicht weniger als eine Revolution in der Kapitalbeschaffung für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland“, so Christopher Grätz, Co-Founder und CEO der Kapilendo AG.

Auch die Bundesregierung habe die Bedeutung der Blockchain-Strategie entdeckt und die Weichen für die Digital-Asset-Ökonomie gestellt: Zum 1. Januar hat sie das erste Gesetz auf den Weg gebracht, das digitale Anlageprodukte reguliert und eine neue Erlaubnispflicht für Finanzdienstleistungen rund um Geschäfte mit Kryptowerten und blockchainbasierten Vermögensgegenständen geschaffen.

„Die Verwahrung von blockchainbasierten Anlagen fällt ab sofort in die Kategorie der erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen – ohne eine entsprechende Lizenz ist das zukünftig also keinem Anbieter mehr möglich. Es ist ein rechtssicherer Rahmen entstanden, der auch ein hohes Maß an Anlegerschutz beinhaltet und die Professionalisierung des Marktes vorantreibt“, so Grätz.

Kapilendos API-basierte Kryptoverwahrlösung ist bei den über 40.000 Plattform-Nutzern live und die Beantragung der Lizenz gestartet.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de