Bildnachweis: Rheinmetall AG.

Der Konzernumsatz der Rheinmetall AG (www.rheinmetall.com) ist im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5% auf 2,67 Mrd. EUR gestiegen.

Das operative Ergebnis hat sich nach sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 8% erhöht und erreicht mit 206 Mio. EUR einen neuen Rekordwert für ein erstes Halbjahr.

Diese Verbesserung stützt sich überwiegend auf das Umsatzwachstum in der margenstarken Division Weapon and Ammunition. Zusätzlich wirkten sich ein besserer Produktmix und ein striktes Kostenmanagement positiv aus. Die operative Ergebnismarge übertraf mit 7,7% den Vorjahresvergleichswert von 7,4%.

Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,50 EUR auf 2,28 EUR. Bereinigt um Sondereffekte ergab sich zum 30. Juni 2022 ein Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 2,63 EUR (Vorjahr: 2,50 EUR).

Vorstandsvorsitzender Armin Papperger: „Rheinmetall bleibt auf Wachstumskurs. Beim Umsatz und beim operativen Ergebnis liegen wir nach sechs Monaten über Vorjahr. Das stimmt uns sehr optimistisch für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt. Wir verzeichnen steigende Auftragseingänge – auch in unserem zivilen Geschäft, wo wir wichtige Beiträge für den technologischen Wandel hin zu klimaschonender Mobilität und neuen Formen der Energie-versorgung leisten, zum Beispiel mit Hilfe der Wasserstofftechnologie. Und angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage werden wir in den kommenden Monaten und Jahren mit unseren Produkten in vielen Ländern zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen. Mit unseren militärischen Systemen tragen wir Verantwortung für Sicherheit und damit auch für Frieden und Freiheit.“

Ausblick:

Der Rheinmetall-Konzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2022 unverändert ein Umsatzwachstum und bestätigt seine Ergebnisprognose.

Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Risiken hinsichtlich der Entwicklung der globalen Automobilproduktion geht das Unternehmen nunmehr davon aus, dass der organische Umsatzanstieg im laufenden Geschäftsjahr mit rund 15% am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne, die ein organisches Wachstum zwischen 15% und 20% vorgesehen hat, liegen wird.

Die bisherige Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 wird bestätigt: Rheinmetall rechnet für 2022 mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von über 11%.

Jahres-Chart:

Quelle: www.finanzen.net

Die Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf hat sich auf Sicherheits- und Mobilitätslösungen spezialisiert. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig: Verteidigung und Automotive. Das Verteidigungssegment ist in drei Geschäftsbereiche unterteilt: Vehicle Systems, das taktische Radfahrzeuge und gepanzerte Kettenfahrzeuge, ABC-Schutzsysteme und Turmsysteme herstellt; Weapon and Ammunition, das Groß- und Mittelkaliberwaffen und -munition, Waffenstationen, Ladesysteme und Treibladungspulver umfasst, und Electronic Solutions, das u.a. Luftverteidigungs-, Führungs-, Kontroll- und Aufklärungssysteme, Sensoren und Simulationssysteme entwickelt. Das Segment Automotive besteht ebenfalls aus drei Sparten: Mechatronics, die Aktuatoren, Magnetventile, Systeme zur Emissionsminderung sowie Wasser-, Öl- und Vakuumpumpen entwickelt; Hard Parts, die Kolben, Motorblöcke, Zylinderköpfe, Gleitlager und Buchsen herstellt, und Aftermarket, der das weltweite Ersatzteilgeschäft umfasst. Das Unternehmen erzielte 2021 einen Umsatz von 5,66 Mrd. EUR.

Die Aktie notiert u.a. im Prime Standard der Börse Frankfurt. Aktuelle Marktkapitalisierung: 8,4 Mrd. EUR.

Großauftrag durch NATO-Kunden an Rheinmetall – (goingpublic.de)