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Bildnachweis: Marinomed AG, Marinomed AG, Wiener Börse.

Die österreichische Marinomed Biotech AG (VSE:MARI), ein Biotechnologie-Unternehmen mit global vermarkteten Therapeutika aus zwei innovativen proprietären Technologieplattformen, gab heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021 bekannt. Der Umsatz des Unternehmens stieg demnach um 41% auf 3,2 Mio. € (H1 2020: 2,3 Mio. €) aufgrund der starken Nachfrage nach den Carragelose-basierten Virusblockern von Marinomed. Diese wurden durch positive wissenschaftliche und klinische Daten zur Anti-SARS-CoV-2-Aktivität von Carragelose unterstützt.

Die Gesamterlöse des Unternehmens, einschließlich staatlicher Unterstützung für die Carragelose-Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Marinomed, erhöhten sich auf 4,5 Mio. € (H1 2020: 2,8 Mio. €). Aufgrund gestiegener Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) von 4,3 Mio. € (H1 2020: 2,2 Mio. €) für die beiden Technologieplattformen Carragelose und Marinosolv reduzierte sich das Betriebsergebnis (EBIT) plangemäß auf -3,6 Mio. € (H1 2020: -2,9 Mio. €). Der Nettoverlust für das erste Halbjahr betrug 4,4 Mio. € im Vergleich zu 3,2 Mio. € im ersten Halbjahr 2020. Marinomed bestätigt den im Geschäftsbericht 2020 veröffentlichten Finanzausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2021.

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Corona-Effekt treibt die Zahlen

„Marinomeds Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021 zeigen eine starke Nachfrage nach unseren Carragelose-basierten Produkten. Diese Virusblocker sind eine sichere und wirksame Ergänzung zu Impfstrategien, insbesondere für diejenigen, die zu jung sind oder nicht für eine Impfung in Frage kommen“, sagte Dr. Andreas Grassauer, CEO von Marinomed.

Vorstandspaar Grassauer
Vorstandspaar Grassauer (CEO) und Prieschl-Grassauer (CSO) bei Verleihung des Börsenpreises der Wiener Börse 2021

In den ersten sechs Monaten des Jahres habe man zudem die Entwicklung der beiden Plattformen Carragelose und Marinosolv erheblich vorangebracht. „Wir konnten zeigen, dass Carragelose sowohl gegen den SARS-CoV-2-Wildtyp als auch gegen gängige Virus-Mutationen gleichermaßen wirksam ist, wodurch das Potenzial unseres Virusblockers nochmals unterstrichen wird“, ergänzte er. Im Bereich der kommerziellen Verwertung konnte Marinomed das Unternehmen M8 als Vertriebspartner für Brasilien und Mexiko gewinnen. Nach Erteilung der Zulassung in diesen lateinamerikanischen Märkten wird M8 Carragelose dort vermarkten. Weiter habe das Unternehmen für die Marinosolv-Technologie Patentschutz in China, einem der wichtigsten Pharmamärkte, erlangt.

„Wir freuen uns über das starke Wachstum im ersten Halbjahr. Unsere Carragelose-Produkte konnten in zahlreichen Märkten Marktanteile hinzugewinnen. Während Apotheken im Segment Husten und Erkältung rückläufige Umsätze verzeichneten, stiegen die Umsätze mit Carragelose-Produkten. Mit dem Übergang der Pandemie in eine endemische Phase erwarten wir jedoch, dass die Verkaufszahlen wieder stärker von Saisonalität geprägt sind“, sagte Pascal Schmidt, CFO von Marinomed.

Finanzausblick 2021

Marinomed bestätigt seinen Finanzausblick für das Geschäftsjahr: Das Unternehmen rechnet mit einem weiteren Anstieg der Carragelose-Umsätze, der jedoch weniger stark ausfallen dürfte als 2020. Marinomed plant einen leichten Anstieg der F&E-Kosten, was zu einem operativen Verlust für das Geschäftsjahr 2021 führen wird. Die Liquidität für das Unternehmen ist bis Ende 2023 – nach derzeitigem Stand – sichergestellt.
Eine heutige Telefonkonferenz wird einen tieferen Einblick gewähren. Teilnehmer können sich vorab registrieren und erhalten Einwahldaten, um einfach und schnell auf die Telefonkonferenz zugreifen zu können:
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Die Präsentation wird rund 15 Minuten vor Beginn der Telefonkonferenz zum Download zur Verfügung gestellt. Link zur Website des Unternehmens: https://www.marinomed.com/de/investoren/publikationen

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