Die Medtech-Schmiede Xeltis mit Sitz in Zürich und Eindhoven hat mit einer weiteren 3 Mio. EUR-Finanzspritze seine Serie-B-Finanzierung auf nun insgesamt 30 Mio. EUR erfolgreich abschließen können. Bereits im vergangenen Jahr war es dem Unternehmen gelungen, 27 Mio. EUR im Rahmen einer überzeichneten ersten Runde der Serie B-Finanzierung einzunehmen. Zu den Investoren zählen etwa Life Sciences Partners aus den Niederlanden, Kurma Partners aus Frankreich, VI-Partners aus der Schweiz sowie private Aktionäre.

Xeltis gilt als das erste Medizintechnik-Unternehmen, das bioabsorbierbare kardiovaskuläre Klappen und Gefäße entwickelt, die eine endogene Gewebeerneuerung (ETR) ermöglichen. Die neu gewonnenen Gelder sollen helfen, die Entwicklungspipeline von Xeltis für weitere kardiovaskuläre Indikationen zu beschleunigen.

Insgesamt fällt die Bilanz für das zu Ende gehende Jahr positiv aus: So hat das Unternehmen die ersten beiden Machbarkeitsstudien für seine bioabsorbierbare kardiovaskuläre Technologie erfolgreich abschließen können. Die Studien zeigten nach Angaben von Xeltis positive Ergebnisse bei Patienten ein Jahr nach der Operation. Das Unternehmen plant demnach, in 2016 das klinische Studienprogramm für seine Pulmonalklappe zu starten.

Die bioabsorbierbaren kardiovaskulären Produkte von Xeltis funktionieren nach der Implantation wie normale Klappen und Gefässe. Ihre poröse Struktur wurde als Matrix entwickelt, die eine endogene Gewebeerneuerung ermöglicht, indem der natürliche Heilungsprozess des Körpers das Implantat mit neuem, gesundem Gewebe durchdringt. Die Matrix ist bioabsorbierbar, sodass der Patient am Ende eine neue Herzklappe oder ein neues Gefäß hat.

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