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Bildnachweis: Sebastian Kaulitzki – stock.adobe.com.

Das Berliner Biotech-Unternehmen Tacalyx, spezialisiert auf die Entdeckung und Entwicklung neuartiger Anti-TACA-Krebstherapien („Tumor Associated Carbohydrate Antigens“) konzentriert, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 7 Mio. EUR abgeschlossen. An der Kapitalerhöhung ist ein Konsortium europäischer Investoren aus den Bereichen Biowissenschaften und Technologie beteiligt, das gemeinsam von Boehringer Ingelheim Venture Fund und Kurma Partners angeführt wird und an dem sich Idinvest Partners, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), coparion und Creathor Ventures ebenfalls beteiligen.

Beginn der präklinischen Entwicklung

Tacalyx, ein Spin-out des Max-Planck-Instituts (MPI) für Kolloid- und Grenzflächenforschung, wird den Erlös nutzen, um seine Discovery-Plattform aufzubauen, entsprechende „Lead“-Kandidaten auszuwählen und mit ihrer präklinischen Entwicklung zu beginnen.

TACAs stellen aufgrund ihrer spezifischen Expression auf einer Vielzahl von Tumoren neuartige Zielstrukturen für Krebstherapien dar. Gleichzeitig sind TACAs Virulenzfaktoren für Tumorwachstum und -ausbreitung, weshalb ihre Maskierung und / oder Herunterregulierung vitale Funktionen der Tumorzelle beeinträchtigt. Aufgrund der geringen Immunogenität von TACAs stellt die Generierung von spezifischen Antikörpern eine große Herausforderung dar.

Neuartige Immuntherapien für eine effizientere Krebsbekämpfung

Die Discovery-Plattform von Tacalyx ermöglicht die Identifizierung und Validierung spezifischer TACAs als Tumortarget, sowie die Erzeugung von „Lead“-Molekülen, die gegen diese komplexen Zielstrukturen gerichtet sind, mit dem Ziel, neuartige Immuntherapien für eine effizientere Krebsbekämpfung zu entwickeln.

Dr. Peter Sondermann, CEO von Tacalyx, sagte: „Neben der Gründung des Unternehmens und unserer Entdeckungsplattform für die Lead-Generierung werden wir diese Mittel nutzen, um die relevante TACA-Biologie im Detail zu untersuchen und unsere ersten Lead-Antikörper sowie ihre funktionelle Rolle bei der Krebstherapie weiter zu evaluieren und zu charakterisieren. Darüber hinaus werden in-vivo-Pharmakologiestudien zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit unserer „Lead“-Antikörper eine weitere funktionelle Validierung liefern, um mindestens einen dieser Antikörper in die klinische Entwicklung zu bringen.“