Der durch das Erkältungsmittel Grippostad bekannte Pharmakonzern Stada forciert den Ausbau seines Geschäfts mit Kopien von Biotech-Arzneien. Wie Konzernchef Hartmut Retzlaff der Nachrichtenagentur Reuters sagte, hat sich Stada Vertriebsrechte an einem Nachahmermittel für das Eli-Lilly -Biotech-Präparat Forteo gegen Knochenschwund gesichert.

„Das ist abgesehen von EPO das dritte Lizenzprodukt, das wir jetzt unter Vertrag haben“, sagte Retzlaff. Stada arbeitet bei der Arznei mit dem Wirkstoffnamen Teriparatid mit der Firma Richter-Helm zusammen, einem Joint Venture des ungarischen Pharmakonzerns Gedeon Richter mit dem Hamburger Familienunternehmen Helm. „Wir gehen hier von der Markteinführung 2019 aus.“

Retzlaff will sich noch weitere Nachahmer von Biotecharzneien ins Haus holen. „Wir befinden uns zur Zeit noch in Verhandlungen über eine weitere Einlizenzierung“, sagte der Manager. „Damit können wir möglicherweise schon 2017 in den Markt gehen.“ Namen nannte er nicht.

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