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Die Schweizer Biotechnologiefirma Genkyotex erwägt offenbar einen Börsengang in der zweiten Jahreshälfte. Firmenchefin Ursula Ney bezeichnete einen IPO als „ernsthafte Option“. Unklar sei allerdings noch, für welchen Handelsplatz man sich entscheiden werde. Infrage kämen viele Börsen, allen voran jedoch die japanische Nadaq. „Die Nasdaq ist verlockend, weil sie aus Sicht eines Gesundheitsunternehmens vermutlich der stärkste Markt ist“, so Ney.

Abhängig macht Ney einen Börsengang von Genkyotex vor allem von den Ergebnissen einer klinischen Phase-II-Studie eines Wirkstoffs zur Behandlung der Nierenerkrankung diabetische Nephropathie. Die Testresultate für das am weitesten fortgeschrittene Produkt sollen Mitte 2015 vorliegen. Einen Börsengang bezeichnete Ney als bevorzugte Variante, im Gegensatz zur Lizenzvergabe für den Wirkstoff GKT137831an einen größeren Pharmakonzern. Allerdings seien Lizenzen für andere Substanzen in der Forschungspipeline in einem frühen Entwicklungsstadium durchaus denkbar.

Genkyotex wurde 2006 gegründet und hat seitdem von Risikokapitalgebern bislang rund 60 Mio. EUR einwerben können.

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