Das global tätige Biotech-Unternehmen Prima BioMed, mit Hauptsitz im australischen Sydney und einer Niederlassung in Leipzig, hat eine Kooperation mit dem japanischen Konzern NEC Corporation und der japanischen Universität Yamaguchi geschlossen. Die Zusammenarbeit umfasst die Untersuchung des Therapiekandidaten IMP321 der Prima-BioMed-Tochter Immutep in Kombination mit einem Peptid-Vakzin, das von NEC und der Universität Yamaguchi entwickelt wurde. NEC gilt als einer der führenden Konzerne bei der Integration von IT- und Netzwerktechnologien zum Nutzen von Unternehmen und Menschen.

Erfolgreicher Abschluss einer Forschungskooperation im Land der aufgehenden Sonne: Prima BioMed-CEO Marc Voigt
Erfolgreicher Abschluss einer Forschungskooperation im Land der aufgehenden Sonne: Prima BioMed-CEO Marc Voigt

Demnach ist vorgesehen, eine vorklinische Studie an der Universität Yamaguchi durchzuführen, die von NEC unterstützt wird. Im Rahmen dieser Studie soll die Verwendung des antigen-präsentierenden Zellaktivators IMP321 als Wirkstoffverstärker zusammen mit Peptid-Antigenen untersucht werden, die vermutlich bei Leberzellkrebs vorkommen. Sollte die Studie positiv verlaufen, will man gemeinsam die nächste Entwicklungsstufe angehen, ließ der NEC-Konzern verlauten.

Prima BioMed entwickelt immuntherapeutische Produkte zur Behandlung von Krebs und verfügt gegenwärtig über verschiedene Immuntherapie-Produkte, die sich in der vorklinischen und klinischen Entwicklung befinden. Prima BioMed-CEO Marc Voigt kommentierte die nun beschlossene Kooperation: „Die Verwendung von IMP321 als ein Wirkstoffverstärker für ein Vakzin unterscheidet sich von den anderen Kombinationstherapien unserer geplanten klinischen Studien. Wir sind begeistert über die Möglichkeit, den Einsatz von IMP321 für andere Anwendungen auszuweiten.“

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