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Bildnachweis: Kaspars Grinvalds – stock.adobe.com.

DearEmployee, eine Plattform für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, will mit dem Kapital seine wissenschaftliche Plattform weiter ausbauen und damit einen Marktplatz für Gesundheits- und Personalmaßnahmen etablieren. Außerdem ist eine Expansion in weitere europäische Märkte und in die USA geplant. Mit der DearEmployee Plattform können Unternehmen psychische Belastungen erkennen und Präventionsmaßnahmen gegen Burn-Out für ihre Beschäftigten ableiten.

Nutzung intelligenter Algorithmen

Henning Jakob, Co-Founder & CEO der DearEmployee GmbH erklärt: „Psychische Belastungen machen krank und mindern die Produktivität der Beschäftigten. Sie entstehen durch häufige Arbeitsunterbrechungen, hohe Arbeitsintensität, aber auch durch fehlende Innovationskompetenz der Unternehmen oder übersteigertes Leistungstracking.“ Vielen Unternehmen fehle das Wissen über die belasteten Zielgruppen und Ursachen. Gesundheits- und Personalmaßnahmen orientieren sich daher selten am Bedarf der Beschäftigten.

Das Berliner Start-up nutzt eine wissenschaftliche Methode, intelligente Algorithmen und digitale Prozesse, um Maßnahmen zielgruppenspezifisch abzuleiten, zu tracken und auf der Basis historischer Daten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu prüfen.

Über 90 Unternehmenskunden aus verschiedenen Bereichen

Das Start-Up wurde 2017 von Amelie Wiedemann, Daniel Fodor und Henning Jakob gegründet und startete zunächst als Spin-off der Freien Universität Berlin mit einer Lösung für die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Im Frühjahr 2018 konnte die DEKRA als erster Kooperationspartner gewonnen werden, sodass die Implementierung der Software von Experten aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz begleitet wird.

Heute hat DearEmployee mehr als 90 Unternehmenskunden aus verschiedenen Branchen, insbesondere Behörden, Bildung, Handel, Banken und Produktionsunternehmen.

Louis Heinz, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, sagte: „Die starken Kooperationspartner sind ein Signal, dass das Problem bei Unternehmen jeder Größe akut ist.“

Ingo Juraske, Partner bei IMPACT51, ergänzte: „Corporate Health ist aus unserer Sicht ein entscheidender Wettbewerbsfaktor der neuen Arbeitswelt. Nur wer die Stressoren am Arbeitsplatz kennt und effektiv mit ihnen umgeht, kann heute und in Zukunft gute Mitarbeiter gesund halten, gewinnen und langfristig an sich binden.“

Für den High-Tech Gründerfonds und die Business Angel Partnerschaft IMPACT51 ist es das erste gemeinsame Investment.