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Das nationale Forum für die Biotechnologie fand dieses Jahr am 26. und 27. April in Leipzig statt. Für die siebte Ausgabe des etablierten Branchentreffens meldeten sich mehr als 830 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus dem europäischen Ausland an. Das Branchentreffen wurde von BIO Deutschland, dem Arbeitskreis der Deutschen BioRegionen, dem regionalen Gastgeber biosaxony sowie deren Partner TGZ/Biozentrum Halle ausgerichtet.

Regionale und überregionale Themenvielfalt

In dem zweitägigen Konferenzprogramm wurden neben Rahmenbedingungen wie Innovationsschutz, Arzneimittelpreise oder Big Data-Strukturen die wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsbereiche der Schlüssel- und Querschnittstechnologie Biotechnologie diskutiert. Mit den Themen Biotechnologie und Mikroelektronik sowie moderner Pflanzenforschung setzten die Veranstalter dieses Jahr auf regionale Schwerpunkte.

Im Eröffnungsplenum würdigte Oliver Schenk aus dem Bundesgesundheitsministerium das große Engagement von BIO Deutschland im kürzlich abgeschlossenen Pharmadialog der Bundesregierung. Er appellierte an die Branchenvertreter, auch weiterhin mit Engagement Neues auszuprobieren.

Das Plenum des zweiten Veranstaltungstages eröffnete Staatsminister Martin Dulig aus dem sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Er hob unter anderem die Stärke des Standortes vor allem für kleine und mittlere Unternehmen aus der Biotechbranche hervor.

„KMU-Innovativ“ soll einfacher werden

Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, würdigte die Deutschen Biotechnologietage als Branchentreff. Außerdem stellte er den Anwesenden eine Erweiterung der Strukturförderung in Aussicht sowie eine Vereinfachung von Anträgen für das Förderprogramm KMU-Innovativ. Das viel zitierte „Tal des Todes“ solle zum Tal der Chancen werden, erklärte Schütte.

Kontroverses Thema „Big Data“

In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Big Data und Personalisierte Medizin – Wann profitieren Patienten von den Visionen von Pharma, Biotech und Politik?“ wurde kontrovers über den Nutzen der Zusammenführung und Auswertung vieler Daten diskutiert. Betont wurde, dass Personalisierte Medizin nicht gleichzusetzen sei mit Big Data. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer, dass nur qualitativ hochwertige

Daten auch zu sinnvollen Ergebnissen führen können. Beim Patienten sei von der Digitalisierung und Auswertung vieler Parameter allerdings noch wenig angekommen.

Das Konferenzprogramm bot den Teilnehmern neben den Plenen, die Möglichkeit in drei Frühstücksrunden und 18 Symposien Neues aus den verschiedensten Forschungsbereichen, beispielsweise Vakzinen, Genome Editing und moderner Pflanzenforschung sowie zu Rahmenbedingungen in der Biotechnologie zu erfahren.

Die 8. Deutschen Biotechnologietage finden am 5. und 6. April in Hannover statt.

 

Quelle: BIO Deutschland

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