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Das Biotechnologie-Unternehmen MOLOGEN AG hat im ersten Quartal Fortschritte bei der Patientenrekrutierung für die gegenwärtig laufenden klinischen Studien mit dem Hauptproduktkandidaten, der Immuntherapie MGN1703, erzielen können. Darüber hinaus weist der aktuell veröffentlichte Quartalsbericht im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht gesunkene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) aus. Zudem hat MOLOGEN kurz nach Abschluss des Berichtszeitraums den erfolgreichen Abschluss einer Kapitalerhöhung mit einem Brutto-Emissionserlös von rund 28,3 Mio. EUR verkündet.

Die Aufwendungen für F&E beliefen sich demnach im ersten Quartal 2015 auf 2,4 Mio. EUR und lagen somit unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 2,9 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg entsprechend von -4,1 Mio. EUR im Vorjahr auf -3,2 Mio. EUR im aktuellen Berichtszeitraum, unter anderem bedingt durch höhere Materialaufwendungen im Vorjahresquartal. Die für 2015 zu erwartenden F&E-Aufwendungen werden jedoch mit zunehmenden Studienfortschritten über dem Wert des Vorjahres liegen. Zum Ende des ersten Quartals 2015 beliefen sich die liquiden Mittel des Unternehmens auf 10,7 Mio. EUR gegenüber 13,6 Mio. EUR zum 31. Dezember 2014.

Mologen-CEO Matthias Shroff erwartet für das laufende Jahr einen Antieg der F&E-Kosten
Mologen-CEO Matthias Schroff erwartet für das laufende Jahr einen Antieg der F&E-Kosten

„Der Fokus unserer Aktivitäten liegt weiterhin auf der Fortführung der beiden onkologischen Studien mit unserer Immuntherapie MGN1703″, fasst MOLOGEN-Vorstand Dr. Matthias Schroff zusammen. „Wir haben zwar eine leichte Ergebnisverbesserung im ersten Quartal, doch gehen wir aufgrund des fortgeschrittenen Studienprogramms weiterhin von einem Anstieg der F&E-Kosten im Jahresverlauf aus. Das wird sich entsprechend im Ergebnis wiederspiegeln. Somit bleibt unsere Prognose für das Gesamtjahr 2015 unverändert.“, so Schroff.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 konzentrierten sich die Aktivitäten im klinischen Entwicklungsprogramm von MOLOGEN vor allem auf die Patientenrekrutierung für die beiden derzeit laufenden Studien mit der Immuntherapie MGN1703. Die Zulassungsstudie IMPALA, bei der MGN1703 in der Darmkrebsbehandlung zur Anwendung kommt, soll 540 Patienten aufnehmen. Über 100 Studienzentren aus acht europäischen Ländern werden an der Studie beteiligt sein, die Durchführung selbst wird von international renommierten Onkologen begleitet.

In die Phase-II-Studie IMPULSE mit MGN1703 in der Indikation kleinzelliger Lungenkrebs sollen 100 Patienten aufgenommen werden. Die Rekrutierungsphase soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Im Rahmen einer Kooperation mit der Universitätsklinik Aarhus in Dänemark wird die Klinik eine frühphasige Studie mit der Immuntherapie MGN1703 bei Patienten mit HIV-Infektion durchführen. Dafür hat sie bereits finanzielle Fördermittel von der American Foundation for AIDS Research (amfAR) erhalten. MOLOGEN wird das Prüfpräparat MGN1703 bereitstellen. Die Studie soll in wenigen Wochen starten.

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