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Der Pharma- und Technologiekonzern Merck startet die nächste Runde seines Accelerator-Programms. Aufgefordert sind Start-up-Unternehmen, die mit ihren Projekten entweder im Merck Innovation Center am Standort der Konzernzentrale in Darmstadt oder im China Innovation Hub in Schanghai an diesem globalen Programm teilnehmen können.

Seit der Premiere im Jahr 2015 haben bisher 57 Start-ups am Accelerator-Programm von Merck teilgenommen. Mit der aktuellen Ausschreibung ist Merck auf der Suche nach zwölf neuen Start-ups.

„Die weltweite Zusammenarbeit mit Start-ups im Rahmen des Accelerator-Programms von Merck bietet spannende Möglichkeiten für zielführende Projekte, von denen alle Beteiligten profitieren. Die Startups erfahren Unterstützung seitens eines starken, kollaborationserfahrenen Partners, um ihre industrietauglichen Geschäftsprojekte voranzutreiben. Wir als Unternehmen erhalten im Gegenzug frische Anreize, um Innovationen jenseits unserer gegenwärtigen Aktivitäten weiterzuverfolgen“, kommentiert Isabel De Paoli, Leiterin Strategy and Transformation bei Merck.

Finanzielle Unterstützung bis zu 50.000 EUR

Im Rahmen des dreimonatigen Programms erhalten die Start-ups finanzielle Unterstützung von bis zu 50.000 EUR und können von der fachlichen Beratung eines globalen Netzwerks aus 50.000 Mitarbeitern, Mentoring durch erfahrene Führungskräfte von Merck, Schulungen sowie einer höheren Sichtbarkeit durch die Teilnahme an renommierten Veranstaltungen innerhalb des Start-up-Ökosystems profitieren.

Start-ups haben die Wahl: Darmstadt oder China

In Darmstadt werden die ausgewählten Startups in das Merck Innovation Center einziehen, in dem ihnen neben modernen Arbeitsplätzen auch der Makerspace für die Prototyperstellung zur Verfügung stehen. In China haben die Start-ups Zugang zum lokalen Netzwerk von Merck und den bereichsübergreifenden Standorten wie Guangzhou, Peking und Schanghai mit ihren unterschiedlichen geschäftlichen Schwerpunkten und Ökosystemen.

Healthcare, Life Science und mehr

Neben den Hauptforschungsbereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials von Merck liegt der primäre Fokus des Merck Accelerator auf der Kooperation mit Start-ups in den Innovationsfeldern des Unternehmens:

Biosensing & Interfaces: Technologien als Schnittstellen zwischen der biologischen und digitalen Welt,

Liquid Biopsy Technologies: Lösungen zur Bewältigung von Herausforderungen bei der Flüssigbiopsiemethode,

Clean Meat: Technologie, die zur In-vitro-Herstellung von echtem Fleisch erforderlich ist (speziell vorgesehen für die Programmkomponente in der Konzernzentrale),

KI-basierte Gesundheitslösungen: Unter anderem Lösungen zur Steigerung der Diagnoserate in Haupttherapiegebieten, Optimierung der klinischen Entwicklung sowie digitale Therapielösungen (speziell vorgesehen für die Programmkomponente in China).

„Die letzte Runde des Accelerator-Programms von Merck im Innovation Center verlief äußerst erfolgreich. Mit 90% der teilnehmenden Startups arbeiten wir entweder bereits zusammen oder es laufen Verhandlungen über eine Partnerschaft mit uns“, sagte Michael Gamber, Leiter des Merck Innovation Center.

Start-up iXensor erhält Zugang zum afrikanischen Markt

Das Start-up iXensor, das im April die Projektlaufzeit des Merck Accelerator im Innovation Center beendet hat, ist zum Beispiel ein ehemaliger Teilnehmer, der eine Zusammenarbeit mit Merck vereinbart hat, um Zugang zum afrikanischen Markt zu erhalten. Das taiwanesische Start-up durchlief eine erste erfolgreiche Pilotphase in CURAFATM-Gesundheitszentren von Merck in Kenia. Dort stellten sie ihre technologischen Diagnosegeräte im Rahmen eines Projekts für besseren Zugang zu Gesundheit für einheimische unterversorgte Bevölkerungsgruppen in Wachstumsmärkten zur Verfügung.

Die Accelerator-Programme werden von Mitte Januar bis April 2020 gleichzeitig im Merck Innovation Center in Darmstadt und im Merck Innovation Hub in China stattfinden. Direkt nach Programmende besteht für ausgewählte Teilnehmer die Möglichkeit, ihren Aufenthalt entweder in China oder in Darmstadt fortzusetzen. Die Anmeldung ist für beide Programme bis zum 25. August 2019 freigeschaltet. Nähere Informationen unter www.accelerator.merckgroup.com.