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Auf Antrag eines heimischen Konkurrenten hat die indische Patentbehörde Deutschlands zweitgrößtem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim den Monopolschutz für sein umsatzstärkstes Medikament Spiriva gegen Atemwegserkrankungen verloren. Die Firma Cipla hatte behauptet, bei Spiriva handele es sich nicht um eine echte Innovation.

In 2013 erzielte Boehringer mit Spiriva einen Jahresumsatz von weltweit rund 3,6 Mrd. EUR. Der Konzern kündigte unterdessen an, die Entscheidung der indischen Patentbehörde zu überprüfen.

Auch andere ausländische Pharmafirmen hatten in der Vergangenheit unter der vermeintlichen Willkür der indischen Behörden bezüglich patentrechtlicher Fragen zu leiden. So musste Bayer den Verlust des Patentschutzes für sein Krebsmittel Nexavar hinnehmen. Und auch der Schweizer Novartis-Konzern büßte den Schutz für sein Krebsmittel Glivec ein.

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