Großer Erfolg für das Berliner E-Health-Start-up Ada: In einer ersten Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen 47 Mio. USD einsammeln (rund 40 Mio. EUR). Damit soll die weitere Expansion des Unternehmens abgesichert werden. Zu den Investoren zählen neben dem Berliner Tech-Fonds Cumberland auch der USMilliardär Len Blavatnik, Gründer der Beteiligungsgesellschaft Access Industries sowie der June Fund. Ebenfalls engagiert hat sich William Tunstall-Pedoe, ein ausgewiesener Experte für künstliche Intelligenz und Erfinder der Technologie, die heute von Amazons Alexa-System verwendet wird.

Das Start-up ADA hat eine Smartphone-App Ada Health entwickelt, die seinen Nutzern Unterstützung in der Bewertung erster Krankheitsanzeichen verspricht. Zunächst führt die App durch einen Anamnesedialog durch. Dieser dient im weiteren Verlauf als Entscheidungshilfe, um schließlich die Ernsthaftigkeit der Beschwerden einzuordnen.

Ziel: Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen

Die App Ada Health ist seit Ende letzten Jahres für die Systeme Android und iOS verfügbar. Nach Angaben des Unternehmens haben bislang rund 1,5 Menschen die App auf ihr Smartphone geladen. Die Nutzung der App ist kostenfrei. Ziel der Entwickler ist vielmehr die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Hierbei soll die Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Playern des Gesundheitswesens verstärkt werden, allen voran Ärzten und Krankenhäusern sowie Krankenkassen und anderen Versicherungen.

Unterstützt wurde die Entwicklung der App von einem weltweiten Netzwerk aus Medizinern und anderen Experten, darunter auch Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover und der TU Berlin.

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