Laut aktueller Intralinks-Umfrage könnte die mögliche Präsidentschaftswahl von Donald Trump negative Auswirkungen auf den weltweiten M&A-Markt haben. Die Sorge um eine potenzielle Trump-Präsidentschaft wird besonders außerhalb der USA deutlich: So fürchten 71% der Dealmaker in Europa, 83% in Lateinamerika und 75% in der Asien-Pazifik-Region negative Konsequenzen für die M&A-Branche, falls Trump tatsächlich US-Präsident wird.

Mehr als die Hälfte (56%) der Befragten glaubt hingegen, dass Hillary Clinton einen positiven Effekt hätte.  Überraschend: Selbst bei einer Wahl vom Demokraten Bernie Sanders, der sich selbst als Sozialist beschreibt, die Finanzbranche scharf kritisiert und sich für strengere Regulierungen im Markt einsetzt, sehen 53% der M&A-Verantwortlichen in EMEA weder negative noch positive Konsequenzen für den Markt.

Ein anderes Bild zeigen die Umfrageergebnisse jedoch in den USA: Hier haben M&A-Entscheider ein größeres Vertrauen in Trump, denn nur 46% der Dealmaker glauben, dass er schlecht für den M&A-Markt wäre.

Deutlich negativere Konsequenzen brächte die Wahl von Bernie Sanders – das befürchten fast drei Viertel der Befragten (73%). Hillary Clinton dagegen hätte gar keinen Einfluss auf die Märkte – schätzten zumindest 40% der Dealmaker in Nordamerika.

Für die Umfrage hat Intralinks – ein Software-Anbieter und Dienstleister rund um M&A-Transaktionen, Private Equity Fundraising und Unternehmensentwicklung – 1.500 M&A-Fachleute befragt.

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