Die EU-Kommission will in den nächsten Jahren eine europäische Kapitalmarktunion für alle 28 Mitgliedsstaaten schaffen. Dazu hat die Deutsche Börse nun aktuell ein Grundsatzpapier für jenen grenzüberschreitenden europäischen Kapitalmarkt vorgelegt, das besonders auf die Verbindung zwischen Wirtschaft und Finanzmärkten  hohen Wert legt. Sechs Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt:

1.) Entwicklung von Initiativen, um das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen – denn gut informierte Investoren sind eher bereit, in EU-Unternehmen zu investieren.
2.) Die Verbesserung von bankungebundenen Finanzierungen ist entscheidend für das Wirtschaftswachstum – deshalb sollte dies gefördert werden.
3.) Förderung der Finanzmarktstabilität – die jüngste Krise hat bewiesen, dass ein Mangel an finanzieller Stabilität führt auch zu wirtschaftlicher Instabilität
4.) Verbesserung der Transparenz von Investoren und Aufsichtsorgane – eine gesteigerte Transparenz verbessert die Qualität der Preisfindung und vermindert das Investitionsrisiko.
5.) Förderung der Harmonisierung von Regulation und Standards auf europäischer Ebene – dies ist vor allem deshalb wichtig um kostspielige Hindernisse zu beseitigen und die Komplexität für Investoren und Unternehmen zu reduzieren.
6.) Weiterentwicklung des regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Rahmens – sowohl auf europäischer als auch auf auf globaler Ebene.

Das ausführliche Grundsatzpapier der Deutschen Börse finden Sie hier:

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