Bildnachweis: Rido@stock.adobe.com.

Die Corona-Pandemie trifft derzeit unser privates und wirtschaftliches Leben hart – eine genaue Prognose, wie es weiter geht, kann niemand genau vorhersagen. Auch das diesjährige DIRK-Stimmungsbarometer, das im Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März und somit zu Beginn der Corona-Krise hierzulande erhoben wurde, spiegelt bereits die allgemeine Unsicherheit wider.

So sei laut des Deutschen Investor Relations-Verbands ein klarer Abwärtstrend zu attestieren. Die befragten Investor Relations-Manager schätzen sowohl die derzeitige als auch die zukünftige Lage der Unternehmen deutlich schlechter ein als noch in den Vorjahren. Der Indikator zur aktuellen Situation steht in Deutschland nun bei -22 Punkten, was einen Rückgang um 15 Punkte zum Vorjahr und um 59 Punkte zu 2018 bedeutet.

Geringes Wachstumspotential prognostiziert

Zukunfstaussichten sind düster. Quelle: DIRK e.V.
Zukunfstaussichten sind düster. Quelle: DIRK e.V.

Auch das Wachstumspotential wird im laufenden Jahr – durch den Einfluss der Corona Pandemie – schlechter eingestuft als 2019. Der Zukunftsindikator liegt in 2020 für Deutschland bei einem Wert von -7 Punkten erstmals seit 2009 wieder im negativen Bereich.

Die Ergebnisse stammen aus dem DIRK-Stimmungsbarometer, für das GfK einmal im Jahr mehr als 300 Investor Relations-Manager börsennotierter Gesellschaften in Deutschland, in Österreich und der Schweiz befragt. Die Umfrage besteht aus der Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Lage des eigenen Unternehmens.

Das vollständige Ergebnis der Umfrage finden Sie hier.

 

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redaktionsleitern Kapitalmarktmedien bei der GoingPublic Media AG. Ihre Schwerpunktbereiche liegen bei Themen rund um IPOs, Investor Relations, Unternehmensfinanzierung und den Kapitalmärkten in Österreich und der Schweiz.