Die auf Mikroapartments spezialisierte DEMA AG plant die Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung – bereits Anfang des Jahres hatte sich das Immobilienunternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Die geplante Aufnahme weiteren Eigenkapitals gehe einher mit der operativen Neupositionierung und bilanziellen Neuordnung der DEMA Deutsche Mikroapartment AG –  hieß es in einer Mitteilung am Dienstagmorgen. Demnach führe Alleinvorstand Hubert Bonn, der seit Mai 2019 an der Spitze des Immo-Unternehmens steht, die operative Neupositionierung weiter fort. So habe man sich bereits vom opportunistischen Value Add-Ansatz wegentwickelt und sich stattdessen auf Bestandsimmobilien im Bereich Micro Living fokussiert. Dies ermögliche von Anfang an einen positiven Cashflow; zudem soll durch ein engmaschiges Asset und Property Management der Wert gesteigert werden.

DEMA-Objekt in Marburg. Foto: DEMA AG.
DEMA-Objekt in Marburg. Foto: DEMA AG.

Zur weiteren Wachstumsstrategie gehört auch die Erweiterung des Immobilien-Bestands: So liegt der regionale Schwerpunkt bislang auf den beiden Studentenstädten Gießen und Marburg – eine Expansion in weitere Städte sei laut Unternehmensangaben fest vorgesehen.

„Die Neuordnung unserer Bilanz in Verbindung mit der Adjustierung unserer Strategie hat für uns hohe Priorität. Als Pure Play bei Investments in Mikroapartments sind wir in einer der attraktivsten und wachstumsstärksten Nischen des Immobilienmarktes aktiv, agieren im Wachstum aber anders als Großkonzerne. Wir laden Investoren ein, uns als künftige Aktionäre bei der weiteren Unternehmensentwicklung zu begleiten“, erklärt Bonn.

Das Immobilienportfolio der DEMA besteht derzeit aus 17 Wohnhäusern bzw. Wohn- und Geschäftshäusern. Zielgruppen als Mieter sind insbesondere Studenten, aber auch Pendler und Singles.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de