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Die Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares (ISIN: DE000A2NB650) hat die Übernahme der TREPEL Airport Equipment GmbH und der MAFI Transport-Systeme GmbH von der NDW Maschinenbau Holding abgeschlossen. Die beiden Unternehmen stellen Bodenabfertigungsgeräte und Schwerlast-Transportsysteme her und erzielen zusammen einen Umsatz von rund 150 Mio. EUR. Angaben zum Kaufpreis machte Mutares nicht.
Geschäft in mehr als 115 Ländern
TREPEL produziert unter anderem Cargo-Hochlader, Flugzeugschlepper und Loader-Transporter für die Luftfahrtindustrie. MAFI ist auf Schwerlast-Terminalzugmaschinen und Transportsysteme für Häfen, Logistikzentren und industrielle Anwendungen spezialisiert.
Die Unternehmen beschäftigen nach Angaben von Mutares rund 410 Mitarbeiter. Neben dem gemeinsamen Produktionsstandort in Tauberbischofsheim unterhalten sie einen Servicestandort im US-Bundesstaat Georgia. Das Vertriebs- und Servicenetz umfasst mehr als 115 Länder und über 50 Servicepartner.
Servicegeschäft soll ausgebaut werden
Auf Dienstleistungen entfallen laut Mutares derzeit rund 12 % des Gesamtumsatzes. Die Beteiligungsgesellschaft sieht in diesem Bereich Potenzial für einen höheren Anteil wiederkehrender Erlöse.
TREPEL und MAFI haben bereits ein Transformationsprogramm mit operativen Verbesserungen und Kostensenkungen durchlaufen. Mutares will die Profitabilität weiter steigern und das Geschäft auf den internationalen Märkten ausbauen. Konkrete Angaben zu Ergebnis, Margen oder Wachstumszielen liegen nicht vor.
Über Mutares
Mutares übernimmt vor allem Unternehmen und Unternehmensteile in Umbruchsituationen, entwickelt sie operativ weiter und strebt später einen Verkauf an. TREPEL und MAFI werden dem Segment Infrastructure & Defense zugeordnet.

Die Mutares-Aktie notiert aktuell bei 25,10 EUR und damit 0,99 % im Minus zum Vortag. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 649 Mio. EUR.
Fazit
Mit TREPEL und MAFI erweitert Mutares sein Portfolio um zwei international aufgestellte Spezialmaschinenbauer mit zusammen rund 150 Mio. EUR Umsatz. Wachstumspotenzial sieht die Beteiligungsgesellschaft insbesondere im Servicegeschäft und in der weiteren internationalen Expansion. Welchen Ergebnisbeitrag die Unternehmen künftig leisten können, bleibt ohne Angaben zu Profitabilität, Kaufpreis und Restrukturierungsbedarf zunächst offen.
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