Bildnachweis: GRAMMER AG.

Vor dem Hintergrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds hat die GRAMMER AG (www.grammer.com) heute die im August 2020 abgeschlossene Tranche C des Konsortialkreditvertrags über 235 Mio. EUR vorzeitig bis zum 10. Februar 2025 verlängert. Neben den Kernbanken von GRAMMER ist an dieser Tranche ebenfalls die KfW Bankengruppe als direkter Kreditgeber beteiligt. Folglich wird die bereits bestehende Dividendenaussetzung, die Teil der Programmbedingungen der KfW ist, ebenfalls bis zum 10. Februar 2025 fortgesetzt.

Darüber hinaus verzeichnete GRAMMER auf Basis der vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal 2022 weiterhin eine deutlich unter dem Vorjahresniveau liegende Ergebnisentwicklung.

Demnach liegen das EBIT (Q2 2021: 5,2 Mio. EUR) und das operative EBIT (Q2 2021: 11,4 Mio. EUR) voraussichtlich innerhalb einer Spanne von -10 Mio. EUR bis -15 Mio. EUR.

Der vorläufige Konzernumsatz im laufenden Quartal bewegt sich mit etwa 505 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (Q2 2021: 468,8 Mio. EUR) und damit weitgehend im Plan.

Hauptursachen für den Ergebnisrückgang sind stark gestiegene Material-, Logistik- und Energiekosten, zwischenzeitliche und neue Corona-Lockdowns in China sowie anhaltende Engpässe in den Beschaffungsmärkten.

Der Vorstand hält trotz des schwächer als erwarteten ersten Halbjahres aktuell weiter an der im Geschäftsbericht veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest. Allerdings können die Risiken aus dem Krieg in der Ukraine, den Energie- und Materialpreisen sowie aus möglichen weiteren Corona-Lockdowns in China den Umsatz und das Ergebnis negativ beeinflussen. Der Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2022 wird am 11. August 2022 veröffentlicht.

Jahres-Chart:

Quelle: www.finanzen.net

Die GRAMMER AG sich auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Fahrzeuge, Lkws, Busse und Bahnen spezialisiert. In Europa gehört das Unternehmen zu den Marktführern im Bereich der Herstellung von Offroad-Sitzsystemen. Zu den Kunden gehören neben Automobil- und Fahrzeugherstellern unterschiedlicher Branchen auch Reparaturwerkstätten oder Großhändler, die über ein direktes Vertriebsnetz beliefert werden. Der Konzern beliefert seine Industrie- und Gewerbekunden mit Komplettausstattungen und -Systemen und verkauft außerdem einzelne Ersatzteile oder Sonderanfertigungen. Umsatz 2021: 1,9 Mrd. EUR.

Die Aktie notiert u.a. im Prime Standard der Börse Frankfurt. Aktuelle Marktkapitalisierung: 200 Mio. EUR.

GRAMMER wächst nur leicht in Q1 – (goingpublic.de)