Bildnachweis: ABB.

Der Technologiekonzern ABB (www.abb.com) verschiebt den geplanten Börsengang der Sparte E-Mobility. Die Börsennotierung des Geschäfts bleibe zwar Teil der Strategie von ABB. Die derzeitigen Marktbedingungen erschwerten jedoch die Fortsetzung der für das zweite Quartal 2022 geplanten Börseneinführung, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Das Unternehmen beobachte die Marktsituation jedoch aufmerksam. ABB sei dabei fest entschlossen, das Unternehmen an die Schweizer Börse zu bringen, wenn die Marktbedingungen konstruktiv seien.

Der Umsatz des Geschäftsfelds, das zum Beispiel Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aller Art umfasst, erreichte im Geschäftsjahr 2020 rund 220 Mio. USD, was im Vergleich zum Gesamtumsatz von ABB relativ wenig ist (Umsatz 2021: 27 Mrd. EUR). Seit 2016 wächst die Division allerdings in rasantem Tempo, nämlich durchschnittlich um 50% im Jahr.

CEO Björn Rosengren ging im vergangenen Frühjahr davon aus, dass der Bereich E-Mobilität auch in den nächsten 5 bis 10 Jahren stark wachsen wird. Deshalb biete ein Börsengang für dieses Geschäft eine geeignetere Wachstumsplattform.

Jahres-Chart:

Quelle: www.finanzen.net

Die ABB Group mit Sitz in Zürich ist ein international tätiges Unternehmen der Elektro- und Automatisierungstechnik. Der Konzern bietet ein umfassendes Angebot an Produkten, Systemanlagen, Lösungen und Services, die die Sicherheit und Betriebsfähigkeit von Stromversorgungsnetzen gewährleisten sollen. Das Unternehmen gilt als einer der führenden Anbieter von Automatisierungssystemen und -lösungen für die unterschiedlichsten Industriezweige. Die Produktpalette reicht von Automatisierungsprodukten wie Antrieben, Motoren und Antriebselektronik, über Leit- und Messtechnologieprodukte wie Analysegeräte, Mess- und Dosiergeräte, sowie Steuerungs- und Informationssystemen bis hin zu Roboterprodukten und -systemen sowie Dieselmotoren und Turboladern.

Die Aktie notiert u.a. an der SIX Swiss Exchange. Aktuelle Marktkapitalisierung: 47,2 Mrd. EUR.