Mitteilungspflichten des Registeraktionärs – ein unterschätztes Anfechtungsrisiko?

Mitteilungspflichten zum Aktienbesitz betreffen in erster Linie die Aktionäre selbst. Kommen diese ihren Mitteilungspflichten nicht nach, drohen diverse Sanktionen, insbesondere der Verlust des Stimmrechts. An der ordnungsgemäßen Erfüllung der Mitteilungspflichten hat allerdings auch die Gesellschaft ein Interesse. Fehlende oder zumindest fehlerhafte Mitteilungen zu den Stimmrechten und deren Zurechnung sind beliebte Rügen, mit denen Hauptversammlungsbeschlüsse immer wieder angefochten werden.

EU-Initiativen im Überblick

Nachdem in den letzten beiden Jahren viele Überlegungen und Änderungsvorhaben im Bereich der Corporate Governance in der Diskussion standen, steht nun die EU-Marktmissbrauchs- und Transparenzrichtlinie,...

D&Os: Auf dem Weg zur Universal-Versicherung?

Neue Verordnungen, strengere Gesetze, gereizte Bürger – die Verschärfung der Managerhaftung hat viele Quellen. Dabei sind die Konsequenzen fehlerhafter Managemententscheidungen allgegenwärtiger denn je.

Neue An- und Herausforderungen

Bei M&A-Transaktionen, bei denen der potenzielle Käufer, die Zielgesellschaft oder auch beide börsennotierte Gesellschaften sind, müssen die Beteiligten, einschließlich ihrer Berater, zahlreiche kapitalmarktrechtliche Vorschriften beachten.

Vivalis und Intercell werden zu Valneva

Valneva SE nennt sich das neue Biotechnologie Unternehmen, das aus der Verschmelzung der österreichischen Intercell AG mit der französischen Vivalis SA hervorgegangen ist und ab sofort im Prime Market der Wiener Börse und im geregelten Markt der NYSE Euronext Paris gehandelt werden kann. Vorzugsaktien werden zudem im unregulierten Markt der Wiener Börse gehandelt.

Seattle Genetics – Aktie lockt mit Übernahmefantasie

Seattle Genetics hat sich dem Kampf gegen Krebs verschworen und glaubt mit seiner ADC-Technologie, die Stoffe von extremer Giftigkeit gezielt in Krebszellen schleust, eine besonders interessante Waffe gegen bösartige Tumore zu besitzen. Mit ein Grund, weshalb sich das Unternehmen auf der Liste potenzieller Übernahmekandidaten findet.

BaFin-konforme Veröffentlichungen

  Börsennotierte, also nur am regulierten Markt gelistete Gesellschaften müssen nach § 30b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG u.a. Mitteilungen über die „Ausgabe...

Urteil: Delisting ohne Abfindungsanspruch der Aktionäre

ZIeht sich eine Aktiengesellschaft von der Börse zurück, erfolgt dies künftig ohne Hauptversammlungsbeschluss und Abfindungsanspruch der Aktionäre, so das Urteil des BGH

Schnelle Reaktion?

Der Hochfrequenzhandel von Wertpapieren beschäftigt zurzeit Bundesregierung und Europaparlament – wann und wie er reglementiert wird, soll sich bereits in diesem Jahr entscheiden. Noch im...

Andere Länder, andere Sitten?

In jüngster Vergangenheit sind vermehrt IPOs deutscher Unternehmen (nur) an ausländischen Börsen zu verzeichnen, z.B. voxeljet AG, Innocoll AG oder auch die Probiodrug AG. Aufgrund des aktienrechtlichen Schwerpunkts des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) müssen solche Gesellschaften auch dann den Empfehlungen des DCGK folgen bzw. eine Entsprechenserklärung gem. § 161 Abs. 1 AktG abgeben, wenn sie ausschließlich im Ausland börsennotiert sind. Für die betroffenen Gesellschaften kommt es daher zum einen darauf an, ob ihre Auslandsnotierung einer Börsennotierung gem. § 161 Abs. 1 AktG entspricht; zum anderen müssen die betroffenen Gesellschaften das Zusammenspiel der jeweiligen Corporate Governance Standards (CGS) der ausländischen Börse und der CGS des Heimatlandes berücksichtigen.

 

 

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