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Unabhängigkeit im Aufsichtsrat

An neuen Regelungen zur personellen Zusammensetzung des Aufsichtsrats – genauer: zur Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat – herrschte in letzter Zeit kein Mangel. Die...
Dr. Thomas Zwissler, Rechtsanwalt und Partner, Zirngibl Langwieser

Vorschriften für den Stimmrechtsvertreter

Die Benennung eines Stimmrechtsvertreters, den die Aktionäre mit der Wahrnehmung ihrer Stimmrechte in der Hauptversammlung bevollmächtigen können, ist bei den meisten Publikumsaktiengesellschaften Standard. Häufig werden Mitarbeiter der Gesellschaft benannt, teilweise aber auch externe Personen und vielfach auch Geschäftsführer oder Mitarbeiter des HV-Dienstleisters.

GlaxoSmithKline legt 250 Millionen für Okairos auf den Tisch

Pharmariese GlaxoSmithKline geht wieder einmal auf Shopping-Tour und ersteht für 250 Mio. Euro in bar den Impfstoffspezialisten Okairos. Die in Privatbesitz befindliche Okairos AG, mit Sitz in der Schweiz, besitzt eine neuartige Plattform zur Entwicklung von Impfstoffen, die GSK für künftiges Wachstum im Impfstoffmarkt nutzen will.

Die neue Delisting-Regelung – Regelungsbedarf scheint notwendig

Das BGH-Urteil vom 8. Oktober 2013 ermöglicht es Vorständen börsennotierter Gesellschaften per Beschluss ihre Aktien von der Börse zu nehmen, ohne den Aktionären ein Abfindungsangebot zu unterbreiten.

Urteil: Delisting ohne Abfindungsanspruch der Aktionäre

ZIeht sich eine Aktiengesellschaft von der Börse zurück, erfolgt dies künftig ohne Hauptversammlungsbeschluss und Abfindungsanspruch der Aktionäre, so das Urteil des BGH

IR zwischen Glaubwürdigkeit und Geiselhaft

Die Regierungskommission hat kürzlich neue Vorschläge zur Kodex-Änderung zur Diskussion gestellt. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Überarbeitung liegt in der Vermeidung von opportunistischem Verhalten von...

Zeitrahmen, Covenants und Kosten

Emittenten, die eine Unternehmensanleihe öffentlich anbieten bzw. in spezifischen Börsensegmenten platzieren möchten, bedürfen hierzu der Vorlage und Veröffentlichung eines gebilligten Wertpapierprospekts. Die wichtigsten Bestandteile...

EU-Initiativen im Überblick

Nachdem in den letzten beiden Jahren viele Überlegungen und Änderungsvorhaben im Bereich der Corporate Governance in der Diskussion standen, steht nun die EU-Marktmissbrauchs- und Transparenzrichtlinie,...

Eigenkapitalquote vs. Leverage-Effekt

Aktiengesellschaften mit hoher Eigenkapitalquote gelten als finanziell stabile und unabhängige Unternehmen. Gleichwohl betrachtet der Kapitalmarkt regelmäßig nicht allein die Eigenkapitalquote, sondern setzt außerdem diese in Relation zur Fremdkapitalfinanzierung unter Berücksichtigung der damit erzielten Leverage-Effekte. Danach kann die hohe Eigenkapitalstruktur in der konkreten Unternehmenssituation durchaus ungünstig sein. So mag es beispielsweise sein, dass die Aktiengesellschaft im Rahmen einer bereits viele Jahre zurückliegenden Kapitalmaßnahme durch die Einbuchung des Agios eine erhebliche Stärkung der gebundenen – d.h. einer Ausschüttungssperre unterliegenden – Kapitalrücklagen herbeigeführt hat. Wenn sich nunmehr beispielsweise ursprünglich vorgesehene Investitionsmöglichkeiten für die Aktiengesellschaft nicht mehr ergeben, sollte dies Anlass zu einer internen Prüfung geben: Entspricht die Eigenkapitalstruktur der aktuellen Situation sowie den Planungen des Unternehmens? Ist es sachdienlich und im Sinne eines flexiblen Eigenkapitalmanagements des Unternehmens erforderlich, diese Rücklagen abzubauen, indem z.B. im Rahmen der strategisch beabsichtigten Dividendenpolitik des Unternehmens den Aktionären entsprechende Mittel zugeführt werden?

BGH nachsichtig bei fehlerhafter Kodex-Erklärung

Der Bundesgerichtshof hat für mehr Rechtssicherheit im Zusammenhang mit der Entlastung von Organen börsennotierter Aktiengesellschaften gesorgt. Er erinnerte daran, dass die Entlastung der Organe einer Aktiengesellschaft grundsätzlich im Ermessen der Aktionäre liegt.

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