Gerichtliche Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern bei der KGaA

Bilanzstrafrechtsreform reduziert Kriminalisierungsrisiko

Seit der Einführung von Enforcement-Verfahren fördern ÖPR und FMA systematisch Bilanzierungsfehler zu Tage. Das Anfang Juli beschlossene Strafrechtsänderungsgesetz 2015 reduziert das dadurch erhöhte Risiko krimineller Verfolgung von Vorständen kapitalmarktorientierter Unternehmen deutlich, beseitigt es aber nicht.

Das Pflichtangebot gemäss § 35 Abs. 2 WpÜG – ein zahnloser Tiger?

Wer unmittelbar oder mittelbar die Kontrolle (definiert als das Halten von mindestens 30% der Stimmrechte) über eine Aktiengesellschaft erlangt, deren Aktien zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, ist gemäß § 35 Abs. 2 WpÜG verpflichtet, allen anderen Aktionären den Erwerb ihrer Aktien anzubieten.

Familiengesellschaften und Börse

Die Rechtsform der Aktiengesellschaft eignet sich für die Aufnahme von Eigenkapital über den öffentlichen Kapitalmarkt und auch zur Lösung von Nachfolgeproblemen. Von Familiengesellschaften getragene...

Flexibilität in guten und schlechten Zeiten

Von Dr. Anne de Boer und Hendrik Riedel, Partner, GSK Stockmann + Kollegen Viele Unternehmen suchen bei der Finanzierung über den Kapitalmarkt und insbesondere durch...

Verteufelte Engel oder Teufel im Engelsgewand?

„Man hört sie nicht, man sieht sie nicht – und dennoch sind sie fast immer dabei: Designated Sponsors.“ So leitet das Anlegerportal der Deutschen Börse in die Thematik „Designated Sponsors – Schutzengel des Kapitalmarkts“ ein.

BGH nachsichtig bei fehlerhafter Kodex-Erklärung

Der Bundesgerichtshof hat für mehr Rechtssicherheit im Zusammenhang mit der Entlastung von Organen börsennotierter Aktiengesellschaften gesorgt. Er erinnerte daran, dass die Entlastung der Organe einer Aktiengesellschaft grundsätzlich im Ermessen der Aktionäre liegt.

Vivalis und Intercell werden zu Valneva

Valneva SE nennt sich das neue Biotechnologie Unternehmen, das aus der Verschmelzung der österreichischen Intercell AG mit der französischen Vivalis SA hervorgegangen ist und ab sofort im Prime Market der Wiener Börse und im geregelten Markt der NYSE Euronext Paris gehandelt werden kann. Vorzugsaktien werden zudem im unregulierten Markt der Wiener Börse gehandelt.

Stakebuilding: was zu beachten ist

Bei einem beabsichtigten Erwerb von Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen sind auch aufseiten der potenziellen Investoren die Regelungen der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) zu beachten. Insiderrechtliche Fragestellungen...
Mayrhofer + Partner schließt sich mit internationaler Großkanzlei zusammen

Mayrhofer + Partner schließt sich mit internationaler Großkanzlei zusammen  

Die Sozietät Mayrhofer + Partner schließt sich zu Beginn des kommenden Jahres mit der Kanzlei Pinsent Masons zusammen.

Wie viel darf es sein?

Erfolgreiche Profisportler, Schauspieler oder Musiker kommen mitunter auf ein sehr hohes Jahreseinkommen. Dennoch wird in der Öffentlichkeit mehr über ihre Leistungen als über ihre Gehälter gesprochen. Bei Unternehmenslenkern verhält sich meistens umgekehrt – besonders dann, wenn Vergütung und Performance in der öffentlichen Wahrnehmung allzu sehr auseinanderdriften. Die äußerst erfolgreiche Abstimmung zur sogenannten Abzocker-Initiative in der Schweiz hat die Diskussion um eine gesetzliche oder wie auch immer geartete Begrenzung von Managergehältern auch hierzulande befeuert.

 

 

Hier kostenfrei für den Newsletter anmelden!