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Private-Equity-Häuser haben im Gesundheitssektor im vergangenen Jahr so viele Unternehmen verkauft wie nie zuvor. Insgesamt 134 erfolgreiche Exits listet eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company auf. Davon fanden 45 Exits in Europa statt und 5 in Deutschland. 2013 lag die Zahl laut Bain bei 133, im Jahr zuvor waren es 99 Exits.

Trotzdem gehen die Experten von Bain & Company davon aus, dass die Beteiligungsgesellschaften auch weiterhin im Gesundheitssektor aktiv bleiben – auch in Deutschland. Demnach bewertet die Mehrheit der deutschen Private Equity-Häuser den Gesundheitsmarkt auch weiterhin als attraktivstes Industriesegment.

Allerdings sind durch die hohe Zahl der getätigten Transaktionen kaum noch lukrative Deal-Möglichkeiten vorhanden – zumindest zu erschwinglichen Preisen. Auch treten vermehrt Konzerne mit prall gefüllten Kassen als Konkurrenten auf. Lösungen bieten sich nach Meinung der Bain & Company-Analysten in Form von Buy-and-Build-Strategien und Carve-outs, also der strategischen Neuausrichtung von Unternehmen durch die Eigentümer, etwa wenn Konzerne einzelne Sparten abstoßen.

Auch die Übernahme von Familienbetrieben gilt im Gesundheitssektor als attraktiv für Beteiligungsgesellschaften. Allerdings gibt es auch in diesem Bereich einen harten Wettbwerb unter den Private Equity-Häusern.

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