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Das europäische Biotech-Unternehmen Polpharma Biologics mit Sitz im polnischen Gdansk hat ein umfangreiches Kooperations- und Lizenzabkommen mit dem Pharma-Unternehmen Sandoz geschlossen. Sandoz ist eine Tochterfirma des Pharma-Konzerns Novartis, soll jedoch mittelfristig zu einer eigenständigen Einheit ausgebaut werden.

Natalizumab in der klinischen Phase 3

Kernpunkt des Abkommens ist die Weiterentwicklung des Biosimilars Natalizumab. Das Medikament befindet sich derzeit in Phase 3 der klinischen Entwicklung zur Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis, RRMS). Im Rahmen der Vereinbarung ist Polpharma für die Entwicklung, Herstellung und Lieferung des Biosimilars verantwortlich, Sandoz wird das Arzneimittel nach der Zulassung über eine exklusive weltweite Lizenz auf allen Märkten vermarkten und vertreiben. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben. Polpharma Biologics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Biosimilars und neuartigen biologischen Arzneimitteln konzentriert.

Beratung durch Sozietät NEUWERK

Die Anwaltssozietät NEUWERK hat Polpharma Biologics beim Abschluss des Abkommens beraten. Börge Seeger, Partner bei NEUWERK in Hamburg, sagte dazu: „Dies ist unser erstes Projekt mit Polpharma Biologics, und wir freuen uns, das Unternehmen gleich bei einem so wichtigen Lizenzdeal begleitet haben zu können.“

NEUWERK wurde 2016 von Anwälten von Freshfields Bruckhaus Deringer und ROXIN in Hamburg gegründet und ist in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht/M&A, IP/IT, Immobilienwirtschaftsrecht, Prozessführung und Wirtschaftsstrafrecht/Criminal Compliance tätig.