Der US-Pharmakonzern Pfizer beendet seiner Erforschung neuer Medikamente gegen Alzheimer und Parkinson. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Rund 300 Arbeitsplätze seien davon betroffen. Bereits im Jahr 2012 hatte Pfizer ein gemeinsames Entwicklungsprojekt gegen Alzheimer mit dem Konzern Johnson & Johnson wegen mangelnden Erfolgs abgebrochen.

Fortan, so der Konzern, wolle man die entsprechenden Ressourcen in andere Projekte mit mehr Aussicht auf Erfolg investieren, etwa das Schmerzmittels Tanezumab oder das Fibromyalgie-Medikament Lyrica sowie neurologische Wirkstoffe gegen seltene Krankheiten.

Corporate Venture-Fonds gegen neurologische Erkrankungen geplant

Auch die Planung eines konzerneigenen Corporate Venture-Fonds werde demnach erwogen. Schwerpunkt sei die Unterstützung neurowissenschaftlicher Projekte.

Allerdings wird sich Pfizer weiterhin gemeinsam mit den Unternehmen GlaxoSmithKline und Eli Lilly in einem speziellen Fonds engagieren, der auch in Zukunft die Erforschung von Behandlungsmöglichkeiten gegen Alzheimer ermöglichen soll.

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