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Bildnachweis: Apeiron, Wien.

Das österreichische Biotech-Unternehmen APEIRON Biologics AG hat bekanntgegeben, dass ein erster Patient im Rahmen einer Phase I-Studie am Wake Forest Baptist Medical Center (WFBMC) mit Apeirons Zelltherapie APN401 behandelt worden ist. Die Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von autologen peripheren Immunzellen, bei denen das Cbl-b Gen temporär inaktiviert wird. Dieser neuartige Ansatz soll die Fähigkeit des Immunsystems unterstützen, Krebs zu bekämpfen.

„Es gibt Faktoren in Immunzellen, die deren Fähigkeit, Krebszellen zu zerstören, behindern. Mithilfe von intrazellulär wirkenden Substanzen erreichen wir eine ‚Checkpoint Blockade’ in Immunzellen von Patienten“, erklärt Pierre L. Triozzi, Professor für Innere Medizin am Comprehensive Cancer Center des WFBMC in North Carolina, USA. „Die Immunzellen werden aus dem Patientenblut gewonnen und nach Inaktivierung des Cbl-b Gens wieder verabreicht. Diese Behandlung der Zellen hilft ihnen dabei, Krebszellen effizienter zu erkennen und zu zerstören. Eine solche Aktivierung des Immunsystems könnte im Prinzip für die Behandlung von jeder Art von Krebserkrankung und auch in Kombination mit anderen Immuntherapien angewandt werden“, so Triozzi.

Die Phase I-Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von APN401 bei Patienten mit Melanomen, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder anderen soliden Tumoren, die sich bereits auf andere Teile des Körpers ausgebreitet haben oder nicht durch eine Operation entfernt werden können.

Hans Loibner, CEO von Apeiron, fügt hinzu: „Das Projekt basiert auf wegweisenden Forschungsergebnissen von Apeirons Gründer Josef Penninger. Der Beginn dieser Studie ist ein wichtiger Meilenstein für Apeiron, da wir damit wieder ein Projekt von der akademischen Idee bis an den Start einer klinischen Entwicklung bringen konnten.“

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