Der seit April 2015 an der Börse gelistete Immobilien-Asset Manager publity möchte seine Aktionäre direkt an den Gewinnen beteiligen: So wolle man künftig 80 bis 90% des Gewinns als Dividende ausschütten, sagte  publity-CEO Thomas Olek am Dienstag der Presse.

Nach vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2015 erwirtschaftete publity einen Jahresüberschuss  von rund 13 Mio. EUR (Vorjahr 2,8 Mio. EUR). Auch die Assets under Management wurden verdreifacht und lagen am Ende bei 1,6 Mrd. EUR. Das EBIT hat sich, auf Basis der vorläufigen Zahlen, auf rund 20,7 Mio. EUR (Vorjahr 4,7 Mio. EUR) signifikant erhöht und die Prognose des Unternehmens damit übertreffen können.

Bis Ende 2017 plane publity seine Assets under Management auf 5 Mrd. EUR zu erhöhen. Optimistische Zukunftsaussichten – laut Olek sei die Pipeline des Immobilieninvestors weiterhin gut gefüllt. „Mehr Wachstum und mehr gute Assets bedeuten für uns mehr Gewinn. Damit erhöhen wir dann auch das Ausschüttungspotenzial unseres Unternehmens. Und mir als Aktionär ist eine stetige und steigende Dividende wichtig – publity ist ein Dividendentitel“, betont Olek.

Den Schritt  an die Börse würde publity demnach jederzeit wieder wagen – schließlich sei man dadurch noch sichtbarer am Markt geworden. Seit dem Listing im Entry Standard der Frankfurter Börse vor rund neun Monaten stieg der Kurs der publity-Aktie um etwa 40% auf aktuell rund 40 EUR.

Im letzten Jahr konnte die auf Büroimmobilien spezialisierte publity AG Immobilien im Wert von 1,1 Mrd. Euro erwerben.

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