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Die Börse ist eine adäquate Antwort auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Vor allem der Trend zu ETFs hält weiterhin an und viele Sparer investieren ihr Geld in einen ETF-Sparplan. Folglich finden viele Neulinge den Weg zur Börse. Dennoch fehlt es an Wissen, um bei Kurseinbrüchen richtig zu handeln. Der Handel an der Börse, auch mit ETFs, geht jedoch mit einem Risiko einher. Im Zuge der Corona-Pandemie sind viele Neuanleger verunsichert. Abseits davon gab es andere Einbrüche an der Börse, die zu Totalverlusten geführt haben.

Die Börse als Geldanlage – Risiken und Chancen im Fokus

Personen, die neu an der Börse sind, stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Deshalb folgt ein Ratgeber für Investments in Aktien, um eine Hilfestellung zu bieten. Des Weiteren folgen Tipps, um bei einem Börseneinbruch richtig zu reagieren. Viele Anleger tendieren zu unüberlegten Verkäufen, in Zeiten, wo es zu Kurseinbrüchen kommt. Doch gerade dies ist eine Fehlentscheidung, die weitere Verluste nach sich ziehen kann. Nähere Informationen hierzu folgen im weiteren Textverlauf.

Unabhängig davon, ob es sich um passive Anlagestrategien handelt oder um das aktive Handeln mit Wertpapieren, es ist stets mit einem Risiko verbunden. Ein Totalverlust ist keine Theorie. Infolge dessen ist es bedeutsam, sich eingehender mit den Risiken vertraut zu machen. Dies ist umso wichtiger, wenn es um Ersparnisse geht, die für die Altersvorsorge und dergleichen gedacht sind.

Defensive Anlagestrategie mit ETFs

Grundsätzlich gehen passive Anlagestrategien, wie etwa ETF-Sparpläne, mit einem geringen Risiko einher. Dies geht zulasten der Rendite, die in der Regel geringer ausfällt, als es beim aktiven Handel der Fall ist. Anleger sollten dennoch beachten, dass es wichtig ist, welchen Indexmarkt ein ETF-Sparplan abdeckt. Es gibt durchaus ETF-Sparpläne, die mit einem hohen Risiko verbunden sind. ETF-Sparpläne gibt es in den unterschiedlichsten Formationen. Sparpläne können sich auf bestimmte Märkte beschränken, wie zum Beispiel auf den asiatischen Markt oder auf eine bestimmte Branche, wie die Technologiebranche. Märkte, die als zukunftsweisend gelten, können lukrativ sein, aber gleichzeitig besteht ein erhöhtes Risiko. Denn es kann jederzeit zu einem Trendbruch kommen, sodass eine aufstrebende Branche ins Ungleichgewicht kommt.

Bei dem Investieren in Einzelaktien haben Anleger wesentlich höhere Risiken. Während ETF-Sparpläne einen ganzen Markt besparen, sieht die Lage bei Einzelaktien gänzlich anders aus. Besitzer von Einzelaktien tragen das volle Risiko bei dem Erwerb. Es steht und fällt alles mit der erworbenen Aktie. Folglich ist es wichtig, dass Anleger sich mit einem Unternehmen tiefgehender auseinandersetzen, um das Geschäftsmodell zu verstehen. Anhand dessen können Prognosen gestellt werden, die Auskunft darüber geben, wie erfolgversprechend ein Unternehmen in der Zukunft sein wird.

Das eigene Depot defensiv gestalten

Schließlich geht es zur Ursprungsfrage zurück, nämlich der Möglichkeit, das eigene Depot defensiv zu gestalten. Es gibt letztlich kein richtig oder falsch, deshalb sind die Auskünfte nicht bindend, sondern richtungsweisend. Die Angaben können als Orientierung benutzt werden. Letztlich liegt es in der Verantwortung des Einzelnen, individuelle Anlagestrategien zu entwickeln, die zur eigenen Risikobereitschaft passen.

Ein wichtiger Begriff für eine defensive Anlagestrategie ist Diversifikation. Der Begriff steht für eine breite Streuung mit Wertpapieren. Bei einem ETF-Depot lässt sich dies realisieren, indem verschiedene Sparpläne ins Depot eingebunden werden. Mit dem MSCI World ist es beispielsweise möglich, mit nur einem Sparplan, eine breite Streuung zu erreichen. Hier finden sich wirtschaftlich starke Unternehmen aus der ganzen Welt. Die durchschnittliche Rendite der letzten Jahrzehnte lag bei ca. 9 %.

Idealerweise können andere Sparpläne hinzugenommen werden, die eine höhere Rendite aufweisen. Dies kann zum Beispiel ein ETF-Sparplan für den asiatischen Markt sein und vieles mehr. Auf diese Weise schafft man die richtige Balance zwischen Rendite und Sicherheit.

Verhaltensweisen für den Crash

Ein Börsencrash kann unangekündigt jederzeit passieren. Er kann sich aber auch schrittweise ankündigen, wie zum Beispiel durch kontinuierlich fallende Aktienkurse. Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, sollte es zu Unsicherheiten und Kursschwankungen an der Börse kommen. Vor allem Börseneinsteiger neigen zu unüberlegten Verkäufen. Die Folge: Wertpapiere werden weit unter Wert verkauft. Möchte man letztere wieder ins Depot nehmen, so fallen höhere Preise an, sodass es ein ziemliches Verlustgeschäft darstellt.

Deshalb sollten Einsteiger Wertpapiere im Depot halten, auch wenn die Kurse eine Talfahrt erleben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es besser für die Rendite ist, ETF-Sparpläne zu halten, als diese zu verkaufen. Durch den Zinseszinseffekt können Verluste ausgeglichen werden. Hierzu ist es jedoch unabdingbar, überstürzte Verkäufe zu vermeiden. Es gilt auch hier eigenverantwortlich zu handeln, um im Einzelfall zu entscheiden. Schließlich kann es auch Situationen geben, wo es angebracht ist, einen Verkauf von Wertpapieren in Erwägung zu ziehen.