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PantherMedia 5030415Medigene-Lizenzpartner Will-Pharma startet in den Niederlanden mit der Vermarktung von Veregen, die Salbe dient zur lokalen Behandlung von durch Papilloma-Viren ausgelösten Genitalwarzen. Mit der Markteinführung in den Niederlanden erschließt Medigene einen weiteren wichtigen europäischen Absatzmarkt für Veregen. In insgesamt sieben Ländern in und außerhalb der EU steht die Salbe nun als Therapieoption für Papillom-Virus-Infizierte zur Verfügung. Medigene sei im Rahmen der Lizenzvereinbarung mit Will-Pharma mit einem zweistelligen Prozentanteil an den Verkaufserlösen beteiligt und erwarte sich durch die Ausweitung des Marktes zunehmende Umsätze, so Dr. Frank Mathias, Vorstandsvorsitzender der Medigene AG, in der veröffentlichten Presseerklärung.

Will-Pharma, das Niederlassungen in allen drei Benelux-Staaten besitzt, verfügt über eine eigene Vertriebsorganisation und langjährige Erfahrung in der Entwicklung und dem Verkauf von Medikamenten. Noch in diesem Jahr stehen in weiteren Ländern Zulassungen und Markteinführungen von Veregen bevor. Weitere Vertriebspartnerschaften zur Erhöhung des Marktpotenzials sind von Seiten der Medigene AG geplant. Seit 2010 wird Veregen in den Behandlungsrichtlinien für sexuell übertragbare Krankheiten („Sexually Transmitted Diseases Treatment Guidelines“) der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) als empfohlene Therapieoption geführt. Und kürzlich wurde Veregen, dessen aktiver Wirkstoff zur Gruppe der Katechine zählt und aus grünem Tee gewonnen wird, in die europäischen Leitlinien zur lokalen Behandlung von Genitalwarzen aufgenommen.