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Für 2,7 Mrd. USD wechseln die Generika-Produkte aus Ingelheim am Rhein den Besitzer. Nach Informationen des Unternehmens setzt sich der Kaufpreis aus 1,2 Mrd. USD in bar sowie 40 Mio. Hikma-Aktien zusammen. Künftig wird der zweitgrößte deutsche Pharma-Konzern rund 16,7% an Hikma halten.

Der Deal umfasst im Wesentlichen die Boehringer-Tochterfirma Roxane Laboratories mit Sitz im US-Bundesstaat Ohio. Die Firma produziert und vermarktet neben Generika-Produkten auch patentierte Medikamente. Über seine Hikma-Anteile wird sich Boehringer allerdings nicht komplett aus dem Generika-Geschäft zurückziehen.

Schließlich musste das Traditionsunternehmen in seinem Kerngeschäft mit Originalmedikamenten einen Umsatz-Rückgang um 5% auf 13,3 Mrd. EUR für das vergangene Jahr vermelden. Generell will sich Boehringer aus Segmenten zurückziehen, in denen das Unternehmen über keine starke Marktposition verfügt. So hat Boehringer im vergangenen Jahr bereits seine Tochterfirma Bedford Laboratories Verkauf, ebenfalls an den Konkurrenten Hikma. Damals betrug der Preis für das Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von zu spritzenden Medikamenten spezialisiert hat, 300 Mio. USD.

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