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Ausgegeben werden 4,3 Mio. Stückaktien. Außerdem verfügt das Konsortium unter der Führung der Credit Suisse First Boston über eine Mehrzuteilungsoption von 645.000 Aktien. Die übrigen Mitglieder des Konsortiums sind Robertson Stephens, SG Cowen und Sal. Oppenheim. Alle angebotenen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, Altaktionäre geben keine Anteile ab.

Bei großer Nachfrage kann die obere Grenze der Bookbuilding-Spanne auf bis zu 31,25 Euro angehoben werden. Unlimitierte Zeichnungsaufträge behalten dabei ihre Gültigkeit. Die Erstnotiz am Neuen Markt ist für den 31. Mai vorgesehen.

Die in München/Martinsried ansässige und 1997 gegründete GPC-Biotech AG sucht nach neuen Medikamenten zur Behandlung von Krebs, Autoimmunkrankheiten und Infektionskrankheiten. Mittlerweile kann das Unternehmen neben einer gefüllten Wirkstoffpipeline auch zahlreiche Kooperationen vorweisen. Zu den Partnern gehören BASF, Aventis, Evotec, MorphoSys und Du Pont.

1999 erzielte GPC-Biotech Umsatzerlöse in Höhe von 8,1 Mio. Euro, 35 % mehr als im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag belief sich im letzten Jahr auf 15,6 Mio. Euro gegenüber 14 Mio. Euro in 1998. Diese Zahlen sind allerdings noch wenig aussagekräftig, da größere Umsätze erst nach der Zulassung eines ersten Wirkstoffes in einigen Jahren zu erwarten sind.

Auch wenn GPC-Biotech in einem recht frühen Entwicklungsstadium den Gang an die Börse wagt, so ist das große Potential bereits zu erahnen. Die Marktkapitalisierung von rund 440 Mio. Euro auf Basis eines Kurses von 25 Euro spiegelt diese Chancen aus heutiger Sicht aber schon zu einem großen Teil wider. Zudem sollten Anleger das Risiko von Fehlschlägen bei der Entwicklung neuer Medikamente beachten. Trotzdem rät GoingPublic zur Zeichnung der Aktien, da aufgrund der hohen wissenschaftlichen Kompetenz durchaus mit weiteren interessanten Forschungsansätzen zu rechnen ist.

Eine ausführliche Analyse des Unternehmens finden Sie in der am Samstag erscheinenden Juni-Ausgabe des GoingPublic-Magazins, ab S. 10.